Mit Holzpellets heizt Du günstiger

Jetzt, im Frühling 2022, ist Heizöl so teuer wie nie zuvor. Ein Liter kostet deutlich mehr als 1,20 Euro – etwa doppelt so viel wie in den Vorjahren. Nun plant Deutschland, den Import von Rohöl aus Russland bis Jahresende einzustellen. Das könnte zu weiteren Engpässen führen. Heizöl wird also vermutlich noch längere Zeit teuer bleiben. […]

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Jetzt, im Frühling 2022, ist Heizöl so teuer wie nie zuvor. Ein Liter kostet deutlich mehr als 1,20 Euro – etwa doppelt so viel wie in den Vorjahren. Nun plant Deutschland, den Import von Rohöl aus Russland bis Jahresende einzustellen. Das könnte zu weiteren Engpässen führen. Heizöl wird also vermutlich noch längere Zeit teuer bleiben.

Deshalb lohnt es sich für viele Hauseigentümer, jetzt auf eine andere Heiztechnik umzusteigen. Vor allem, wenn Deine Ölheizung zu den rund drei Millionen gehört, die seit 20 Jahren oder länger in Betrieb sind.

Erdgas ist keine Alternative mehr

Günstiger und klimafreundlicher heizt Du mit einer Wärmepumpe oder mit Holzbrennstoffen. Ein Gaskessel ist dagegen keine Alternative mehr: Die Preise für Erdgas haben sich ebenfalls verdoppelt. Selbst wenn der Kessel auch mit Wasserstoff funktionieren sollte: Bis das Erdgasnetz entsprechend umgerüstet und ausreichend grüner Wasserstoff lieferbar ist, werden noch mehrere Jahre vergehen.

Holzpellets sind schon seit Jahren günstiger

Welche Kosten Dir bei Holzpellets entstehen, haben wir gerade untersucht. Zahlst Du für 1.500 Liter Heizöl rund 2.000 Euro, kosten Dich drei Tonnen Pellets mit demselben Energiegehalt nur rund 1.150 Euro – also 850 Euro weniger. Die Brennstoffe reichen, um eine Wohnung in einem durchschnittlich gedämmten Haus mit 115 Quadratmetern ein Jahr lang zu beheizen.

Die Ersparnis kann noch höher sein, wenn Du eine größere Bestellmenge wählst: Günstiger als Heizöl sind Pellets dabei nicht erst seit diesem Jahr. Bildet man einen Mittelwert über die Preise der vergangenen zehn Jahre, waren Pellets rund 30 Prozent günstiger.

Holzpellets
Bild: IMAGO / Jochen Tack

Die Umstellung ist leicht, aber ein neues Lager nötig

Wenn Du von Heizöl auf Pellets umstellst, musst Du an Rohren und Heizkörpern im Haus nicht viel ändern. Du brauchst aber mehr Lagerfläche für den Brennstoff, und häufig ist der Schornstein anzupassen. Die Investition bezuschusst der Staat mit bis zur Hälfte der Kosten. Du hast dabei die Wahl, ob Du das selbst finanzierst oder einen Kredit in Anspruch nimmst.

Eine neue Heizung solltest Du nicht tauschen

Ist Deine Ölheizung erst wenige Jahre in Betrieb und vielleicht noch nicht einmal abbezahlt, kommt ein Heizungstausch nicht infrage. Beobachte dann die Heizölpreise und nutze dazu Vergleichsportale. Je nach Portal können die Angebote aktuell für eine 3.000-Liter-Bestellung an einem Ort um mehrere Hundert Euro auseinanderliegen. Günstige Preise findest Du auf Heizoel24 und Esyoil.

Energiesparen ist immer sinnvoll

Zusätzlich kannst Du Deinen Verbrauch drosseln: Dämme das Dach, die Kellerdecke und die Heizungsrohre im Keller, wenn sie es noch nicht sind. Bringe undichte Fenster und Türen in Ordnung. Lässt Du eine solarthermische Anlage installieren, reduziert sie den Heizölverbrauch um etwa 15 Prozent.

Noch ein Tipp: Lass einen sogenannten hydraulischen Abgleich machen. Damit ist die Heizung optimal eingestellt. Auch dafür gibt es Fördermittel.

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So leihst Du günstig Urlaubsautos

Auch in diesem Jahr sind Mietwagen knapp und teuer. An beliebten Ferienorten in Spanien wie Mallorca, Ibiza oder Alicante sind die Preise drei- bis viermal so hoch wie vor Corona. Wo ein Leihauto früher im Schnitt für 20 Euro am Tag zu haben war, musst Du heute 80 Euro hinlegen, das zeigt eine Preisanalyse von […]

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Auch in diesem Jahr sind Mietwagen knapp und teuer. An beliebten Ferienorten in Spanien wie Mallorca, Ibiza oder Alicante sind die Preise drei- bis viermal so hoch wie vor Corona. Wo ein Leihauto früher im Schnitt für 20 Euro am Tag zu haben war, musst Du heute 80 Euro hinlegen, das zeigt eine Preisanalyse von billiger-mietwagen.de. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Du mit der Kostenexplosion umgehen kannst.

Punkt 1: Buche so früh wie möglich

Früh heißt dieses Jahr wirklich früh – buche so früh, wie es nur geht. War es früher kein Problem ein, zwei Wochen vorher noch gute Angebote zu finden, sind jetzt mitunter schon acht Wochen vorher alle günstigen Wagen weg. So erging es einer Finanztip-Mitarbeiterin, die für England zwei Monate vorher keine Sechs-Tage-Miete mehr unter 940 Euro fand. Das ist genauso viel, wie ihr Hotel kostete.

Wenn Du Deine Reise also ohnehin ein halbes Jahr im Voraus buchst, dann buche den Mietwagen gleich im Anschluss. Wir empfehlen dafür die beiden Vergleichsportale Check24* und billiger-mietwagen.de*.

Punkt 2: Flexibilität ist Trumpf

Dein Reiseland steht noch nicht sicher fest? Prima. Dann denk mal über Malta, die Türkei, Schweden oder Norwegen nach. Denn dort sind die Preise laut einer Auswertung von Check24 noch vergleichsweise niedrig.

Bild: Alexander_Photo / GettyImages

Punkt 3: Buche nicht für den ganzen Urlaub

Falls Du das Auto nicht zwingend brauchst, um zum Ferienhaus zu kommen, lohnt es sich inzwischen, den Wagen nur für ein paar Tage zu mieten – und dabei die Stoßzeiten zu meiden. Statt zwei Wochen am Stück durchs Land zu fahren, unternimmst Du vielleicht besser Tagesausflüge – und zwar innerhalb eines kurzen Zeitraums. Die übrige Zeit kannst Du Dich auf die nähere Umgebung konzentrieren.

Punkt 4: Vergleiche Car-Sharing in großen Städten

Sharenow, der größte Car-Sharing Anbieter in Deutschland, ist auch in neun weiteren europäischen Städten vertreten: in Wien, Amsterdam, Mailand, Rom, Turin, Madrid, Paris, Budapest und Kopenhagen. Falls Dich Deine Reise in eine dieser Städte führt und Du wie oben beschrieben den Wagen nur für kurze Zeit nutzen möchtest, kannst Du Mietwagen- und Car-Sharing-Angebote vergleichen. Denk daran, dass Du das Car-Sharing-Auto wieder innerhalb des Geschäftsgebiets abstellen musst, die Selbstbeteiligung oft hoch ist und die Freikilometer begrenzt sind. Dafür fallen häufig keine Gebühren für Kraftstoff an, und Extras wie Navi und Automatikgetriebe sind standardmäßig dabei.

Punkt 5: Die Bahn ist vielerorts besser als ihr Ruf

Es muss ja vielleicht nicht immer ein Mietwagen sein: In vielen Urlaubsländern lässt es sich auch mit dem Zug komfortabel reisen. Mit einem Interrail-Länderpass zum Beispiel kannst Du innerhalb eines Zeitraums so viele Züge nutzen, wie Du willst. Der Italien-Pass für acht Tage etwa kostet für ein Pärchen oder eine Familie mit zwei kleinen Kindern 480 Euro.

Auch wenn Du günstig einen Mietwagen ergatterst: Immer wieder gibt es Ärger bei Buchung, Abholung oder Rückgabe. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengefasst in unserem großen Ratgeber.

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Fußball-Fananleihen: Ein riskantes Spiel

Am Wochenende stehen die letzten Spieltage der 1. und 2. Fußball-Bundesliga für die aktuelle Saison an. Der finale Tabellenplatz entscheidet auch über künftige TV-, Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen. Einige Klubs, die ihre finanziellen Ziele nicht erreichen, wenden sich an ihre Anhänger und geben Fananleihen heraus. Aktuell gibt es solche Anleihen zum Beispiel von Bremen, Schalke (oben […]

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Am Wochenende stehen die letzten Spieltage der 1. und 2. Fußball-Bundesliga für die aktuelle Saison an. Der finale Tabellenplatz entscheidet auch über künftige TV-, Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen. Einige Klubs, die ihre finanziellen Ziele nicht erreichen, wenden sich an ihre Anhänger und geben Fananleihen heraus. Aktuell gibt es solche Anleihen zum Beispiel von Bremen, Schalke (oben im Bild die Fans nach dem Aufstieg am vergangenen Wochenende), Hertha, dem HSV und Kaiserslautern.

Das Prinzip: Mit einer Anleihe Deines Herzensklubs leihst Du ihm Geld und bekommst es nach einer festen Laufzeit zurück. Dafür erhältst Du jährlich Zinsen – meist 5 bis 6 Prozent. Bei einer Anleihe über 1.000 Euro mit 5 Prozent Zinsen und fünf Jahren Laufzeit könntest Du bestenfalls rund 275 Euro Gewinn machen.

Das klingt lukrativ, ist aber keine sichere Geldanlage. Gerät der Verein in finanzielle Schwierigkeiten, bekommst Du Dein Geld nur noch zum Teil oder gar nicht zurück. Als etwa Alemannia Aachen 2012 Insolvenz anmeldete, war die Einzahlung der Fans in eine Anleihe komplett verloren. Bei Kaiserslautern oder Arminia Bielefeld ist es ebenfalls schon zu Zahlungsproblemen gekommen.

Das Risiko kannst Du kaum abschätzen: Wer kann schon die sportliche Zukunft des Vereins vorhersagen? Und für die Finanzen zählt nicht nur der Tabellenplatz: Auch gute Transfers, lukrative Sponsorendeals oder Geld von Investoren sind entscheidend.

Unsere Empfehlung: Investiere nur Geld in eine Fananleihe, das Du wirklich nicht brauchst. Betrachte sie eher als Spende an Deinen Verein, bei der Du im Erfolgsfall ein kleines Plus zurückbekommst.

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Indexmiete und Inflation – Der doppelte Preisschock

Wer einen Indexmietvertrag hat, konnte sich bislang meist freuen. Die Miete steigt lediglich mit der normalen Inflationsrate. Und bisher war es häufig so, dass die Vergleichsmieten viel schneller stiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Doch nun ist es anders: Vor allem die Energiepreise treiben die Inflation in neue Höhen. Als Mieterin mit Indexvertrag bist Du dieses […]

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Wer einen Indexmietvertrag hat, konnte sich bislang meist freuen. Die Miete steigt lediglich mit der normalen Inflationsrate. Und bisher war es häufig so, dass die Vergleichsmieten viel schneller stiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Doch nun ist es anders: Vor allem die Energiepreise treiben die Inflation in neue Höhen. Als Mieterin mit Indexvertrag bist Du dieses Jahr doppelt gestraft – mit steigenden Heizkosten plus einer saftigen Mieterhöhung.

Dazu kommt: Anders als bei normalen Verträgen oder solchen mit Staffelmiete gelten bei einem Indexvertrag für Mieterhöhungen weder Kappungsgrenzen noch Mietpreisbremse. Deswegen wählen manche Vermieter gerne diese Verträge, wenn die Anfangsmiete schon recht hoch ist.

Andererseits ist es ausgeschlossen, dass der Preis plötzlich und drastisch angehoben wird auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Und Indexmieten haben noch einen besonderen Vorteil gegenüber den anderen Verträgen: Wenn die Vermieterin von sich aus das Bad modernisiert oder einen Balkon anbaut, kann sie die Miete nicht außer der Reihe erhöhen.

Die Indexmiete darf höchstens einmal alle zwölf Monate steigen (§ 557b BGB) – und erst ab dem übernächsten Monat, nachdem Du schriftlich informiert worden bist. Schon 2021 lag die Inflationsrate im Schnitt bei 3,1 Prozent, was ungewöhnlich hoch ist. Für dieses Jahr rechnen die führenden Wirtschaftsinstitute mit 6,1 Prozent Inflation.

Unser Rat: Hast Du einen Indexmietvertrag, dann überleg jetzt schon, wie Du die nächsten Erhöhungen und die steigenden Nebenkosten der Heizung stemmen kannst – Spartipps gegen die Inflation findest Du in diesem Beitrag.

Inflation wird tendenziell höher bleiben

In einem Indexmietvertrag vereinbaren beide Seiten, dass die Kaltmiete gemäß dem Verbraucherpreisindex erhöht wird, den das Statistische Bundesamt regelmäßig ermittelt – also gemäß der durchschnittlichen Inflationsrate. Es ist nicht absehbar, wann die Inflation wieder nachlässt. Möglicherweise erwartet uns eine längere inflationäre Phase – wobei es unwahrscheinlich ist, dass die Teuerungsrate so hoch bleibt wie aktuell.

Klar ist, dass die Mietpreisebremse, die in gut 410 Städten und Gemeinden gilt, bei Indexmieten nicht greift. Lediglich die erste zu zahlende Miete muss daran ausgerichtet sein. Mit jeder Erhöhung entfernt sich der Preis dann von der Obergrenze, die die Bremse eigentlich ziehen soll.

Schau Dir das Erhöhungsschreiben genau an

So oder so: Wenn Du ein Schreiben (etwa per Brief oder E-Mail) mit einer Anpassung Deiner Miete an den Verbraucherpreisindex bekommen hast, solltest Du es genau prüfen. Sind tatsächlich schon zwölf oder mehr Monate seit der letzten Erhöhung vorbei? Stimmt die angegebene Preissteigerung? Im Schreiben muss auch eindeutig stehen, wie hoch die bisherige Kaltmiete war, um wie viel sie jetzt steigt und welchen Betrag Du künftig zahlen sollst.

Die durchschnittliche Jahresinflationsrate bietet nur eine grobe Orientierung für die Erhöhung. Da Mietverträge ja jederzeit im Jahr geschlossen werden, musst Du im Zweifel selbst nachrechnen, wie hoch die Preissteigerung seit der letzten Erhöhung beziehungsweise seit Deinem Einzugsmonat ausgefallen ist. Womöglich liegt sie über dem Durchschnitt des letzten Kalenderjahres. Dieser „Wertsicherungsrechner“ hilft beim Ermitteln der prozentualen Veränderung.

Und es kann durchaus vorkommen, dass Du in Deiner Rechnung zwei Jahre berücksichtigen musst: Manchmal verzichten Vermieter zunächst auf eine Anhebung, wenn die Inflation sehr niedrig gewesen ist – 2020 zum Beispiel lag sie nur um 0,5 Prozent über der von 2019. Dann kann der Vermieter natürlich die Inflation für beide Jahre in Summe auf die Miete aufschlagen.

Andersherum gilt aber auch: Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Verbraucherpreisindex sinkt, kannst Du eine Mietsenkung verlangen – in der Regel darf jede Vertragspartei eine Anpassung fordern, sofern sich der Index verändert.

Zwar sind Mieterhöhungen für Modernisierungen im Prinzip ausgeschlossen. Es gibt aber Ausnahmen, wenn eine Vermieterin gesetzlich dazu verpflichtet ist: Zum Beispiel, wenn sie das Dach dämmt, damit es dem Gebäudeenergiegesetz genügt (§ 557b Abs. 2 BGB). Falls Du Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Mieterhöhung hast, kannst Du Dich an einen Mietrechtsdienstleister, einen Fachanwalt für Mietrecht oder an den örtlichen Mieterverein wenden, falls Du dort Mitglied bist. Mehr dazu im Ratgeber.

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Schnellcheck: Richtig versichert nach dem Abi?

Die meisten Abiturienten stecken gerade mitten in den Prüfungen; die Pläne für die Zeit danach haben viele schon geschmiedet. Dabei sollten die Eltern auch kurz checken, ob der Nachwuchs richtig versichert ist. Zwei Versicherungen sind unverzichtbar: Haftpflicht- und Krankenversicherung. In einer Familienhaftpflicht sind die Kinder erstmal mitversichert, solange sie nicht verheiratet sind oder regulär berufstätig. […]

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Die meisten Abiturienten stecken gerade mitten in den Prüfungen; die Pläne für die Zeit danach haben viele schon geschmiedet. Dabei sollten die Eltern auch kurz checken, ob der Nachwuchs richtig versichert ist. Zwei Versicherungen sind unverzichtbar: Haftpflicht- und Krankenversicherung.

In einer Familienhaftpflicht sind die Kinder erstmal mitversichert, solange sie nicht verheiratet sind oder regulär berufstätig. Auch wenn sie eine eigene Wohnung haben, gilt: In der ersten Lehre, im ersten Studium oder im Freiwilligen Sozialen Jahr sind sie weiterhin mitversichert.

Oft haben die Kinder aber große Reisepläne nach dem Abi, Work & Travel zum Beispiel. Sobald auf diese Weise länger als ein Jahr Wartezeit auf Lehre oder Studium entsteht, sind sie aus der Haftpflicht raus. Das kann leicht denen passieren, die sich ein Jahr Auszeit nach der Schule nehmen – und erst im Herbst des folgenden Jahres mit Uni oder Ausbildung starten.

Bedenke auch: Haftpflichtversicherungen gelten im Ausland in der Regel nur für begrenzte Zeiträume und die Deckungssummen sind meist niedriger. Daher kann auch eine neue Versicherung fürs Kind oder für alle sinnvoll sein.

Während Du die Haftpflicht Deiner Kinder im Auge behalten musst, gilt das für die Krankenkasse nicht. Die prüft von sich aus, ob die Kinder noch mitversichert sind. Wichtig ist aber, zusätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung für die Kinder zu haben. Existiert eine für die Familie, dann fällt der Nachwuchs in der Regel mit 18 oder 20 Jahren automatisch heraus.

Vermutlich hast Du diese aber auch eher mit Blick auf normale Urlaubsreisen gebucht. Im Auslandsjahr genügt sie nicht mehr. Es ist dann wichtig, einen neuen Vertrag für längere Auslandsaufenthalte abzuschließen.

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Frist verlängert – Steuererklärung erst Ende September fällig

Schon Mitte Mai – und Du hast immer noch keine Zeit für Deine Steuerklärung gehabt? Das macht nichts! Denn inzwischen endet die reguläre Abgabefrist am 31. Juli für alle, die verpflichtet sind, eine Steuererklärung einzureichen. Das gilt zum Beispiel für diejenigen, die vergangenes Jahr in Kurzarbeit waren. Für die Erklärung 2021 gewährt der Fiskus aber […]

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Schon Mitte Mai – und Du hast immer noch keine Zeit für Deine Steuerklärung gehabt? Das macht nichts! Denn inzwischen endet die reguläre Abgabefrist am 31. Juli für alle, die verpflichtet sind, eine Steuererklärung einzureichen. Das gilt zum Beispiel für diejenigen, die vergangenes Jahr in Kurzarbeit waren.

Für die Erklärung 2021 gewährt der Fiskus aber pandemiebedingt mehr Zeit – wie schon im vergangenen Jahr. Es reicht aus, wenn Deine Erklärung bis zum 30. September beim Finanzamt eingeht.

Das sieht das Vierte Corona-Steuerhilfegesetz vor, das Ende Mai in Kraft treten soll. Vorgesehen darin außerdem: Lässt Du Dich bei der Steuererklärung unterstützen, etwa vom Lohnsteuerhilfeverein oder einer Steuerberaterin, muss Deine Erklärung sogar erst am 30. Juni kommenden Jahres beim Finanzamt sein.

Für das Steuerjahr 2022 ist ebenfalls eine Fristverlängerung geplant. Du hättest dann bis zum 31. August 2023 Zeit, falls Du die Steuererklärung allein über das Elster-Portal der Finanzverwaltung oder mit einer Steuer-Software erstellst. Lässt Du Dir professionell helfen, sogar bis zum 30. April 2024.

Erst für das Steuerjahr 2023 gelten dann voraussichtlich wieder die regulären Abgabefristen. Falls Du eine Frist verpasst, musst Du Dich auf einen Verspätungszuschlag einstellen.

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Auch wichtig: Sofortzuschlag, Airbnb-Einnahmen versteuern, Stromio-Klage, Kündigung

Mehr Geld als Corona-Ausgleich für Bedürftige beschlossen Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien erhalten ab Juli 20 Euro mehr Kinderzuschlag im Monat. Er steigt damit auf bis zu 229 Euro monatlich. Außerdem bekommen Erwachsene, die nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Bundesversorgungsgesetz Hilfen beziehen, im Juli einmalig 200 Euro. Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhalten […]

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Mehr Geld als Corona-Ausgleich für Bedürftige beschlossen

Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien erhalten ab Juli 20 Euro mehr Kinderzuschlag im Monat. Er steigt damit auf bis zu 229 Euro monatlich. Außerdem bekommen Erwachsene, die nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Bundesversorgungsgesetz Hilfen beziehen, im Juli einmalig 200 Euro. Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhalten einmalig 100 Euro. Das beschloss der Bundestag am Donnerstag. Ziel ist, coronabedingte Ausgaben und gestiegene Lebenshaltungskosten der Betroffenen auszugleichen (im Bild oben eine Ausgabestelle der „Münchner Tafel“). Den Kinderzuschlag bekommen Eltern, deren Einkommen zwar im Prinzip für den eigenen Bedarf ausreicht, nicht aber für ihre Kinder.

Erhöht wurden außerdem der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer um 3,6 Prozent auf 10.347 Euro und die Pendlerpauschale für Fernpendler. Die Maßnahmen sind Teil der beiden Entlastungspakete der Ampelkoalition (wir berichteten).

Steuerfahnder treiben 2,2 Millionen Euro von Airbnb-Vermietern ein

Wenn Du Wohnraum vermietest, musst Du die Mieteinkünfte versteuern. Ausnahme: Du nimmst pro Jahr weniger als 520 Euro Miete ein. Sonst steht irgendwann die Steuerfahndung vor der Tür – so erging es zumindest mehreren Hundert Anbietern von Airbnb-Ferienwohnungen in Berlin. Rund 2,2 Millionen Euro nicht gezahlte Steuern haben die Finanzbehörden der Hauptstadt laut „Tagesspiegel“ eingetrieben. Das ging, weil Steuerfahnder aus Hamburg die Airbnb-Steuerdaten der Jahre 2012 bis 2014 ausgewertet hatten (wir berichteten). Offenbar bemühen sich die Hamburger Fahnder derzeit vor Gericht, auch die Daten der Jahre 2017 bis 2019 zu bekommen. Falls Du Mieteinnahmen bislang nicht angegeben hast, solltest Du das nachholen, am besten mit professioneller Unterstützung. Eventuell kommst Du ohne oder mit einer nur milden Strafe davon.

Musterklage gegen Stromio eingereicht

Die Verbraucherzentrale Hessen hat eine Musterfeststellungsklage gegen den Energieanbieter Stromio eingereicht. Sobald das Oberlandesgericht Hamm die Klage zugelassen hat, kannst Du Dich kostenlos ins Klageregister beim Bundesjustizamt eintragen – falls Du vom plötzlichen Stromio-Lieferstopp im Dezember betroffen und unversehens in die viel teurere Grund- oder Ersatzversorgung gerutscht warst (wir berichteten). Je nach Laufzeit sei von mehreren Hundert Euro Schadenssumme pro Vertrag auszugehen, so die Verbraucherschützer. Mehr über den aktuellen Stand erfährst Du hier.

Jobkündigung: Unterschrift mit Stift ist Pflicht

Einfach einscannen reicht nicht: Arbeitgeber müssen auch einen befristeten Arbeitsvertrag eigenhändig unterschreiben, egal wie kurz die Beschäftigung ist. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg hervor (Az. 23 Sa 1133/21). Der beklagte Personalverleiher war der Ansicht gewesen, dass es für die gesetzlich vorgegebene Schriftform eines befristeten Vertrags nicht nötig sei, der Angestellten vorab einen im Original unterschriebenen Vertrag zukommen zu lassen. Dem widersprach das Gericht in zweiter Instanz: Der Scan entspreche auch nicht einer sogenannten qualifizierten elektronischen Signatur, die eine Alternative zur „echten“ Unterschrift ist. Unerheblich sei es auch, ob die betroffene Angestellte bei früheren Verträgen eine gescannte Unterschrift akzeptiert hat.

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Die Rückkehr der Zinsen: Leg Dich nicht zu lange fest

Als Reaktion auf die hohe Inflation von 8,5 Prozent in den USA hat die US-Notenbank Fed am Mittwoch den Leitzins so deutlich angehoben wie seit 22 Jahren nicht mehr: um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt 0,75 bis 1 Prozent. Zinsen für Kredite und Sparkonten werden entsprechend steigen. Geld leihen wird teurer, Geld verleihen lukrativer – und […]

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Als Reaktion auf die hohe Inflation von 8,5 Prozent in den USA hat die US-Notenbank Fed am Mittwoch den Leitzins so deutlich angehoben wie seit 22 Jahren nicht mehr: um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt 0,75 bis 1 Prozent. Zinsen für Kredite und Sparkonten werden entsprechend steigen. Geld leihen wird teurer, Geld verleihen lukrativer – und das auch bei uns.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zwar noch keinen konkreten Zinsschritt verkündet, ließ aber am Mittwoch durchblicken, dass auch sie handeln will – möglicherweise schon im Juli. Denn die Inflation ist mit 7,5 Prozent auch in der Eurozone deutlich zu hoch. Das Problem will die EZB wie ihr US-Pendant mit einer strengeren Geldpolitik in den Griff bekommen.

Wieder mehr als 1 Prozent auf Festgeld

Aktuell liegt der Leitzins der EZB noch bei 0 Prozent. Wenn Banken viel Geld bei der EZB parken wollen, müssen sie sogar einen Negativzins von 0,5 Prozent zahlen. Doch die Zinsschritte in Übersee wirken bereits in Europa, wie ein Blick auf die steigenden Festgeld-Zinsen zeigt.

Die schwedische Bank Klarna etwa zahlt für einjähriges Festgeld, das Du über ihre App anlegst, inzwischen 1,05 Prozent Zinsen. Das ist mehr als doppelt so viel wie das beste Angebot aus unseren Empfehlungen Mitte Januar. Die Renault Bank direkt* mit französischer Einlagensicherung verzinst zweijähriges Festgeld mit 0,75 Prozent pro Jahr, ebenfalls mehr als noch zu Jahresbeginn. Die niederländische NIBC direct zahlt für drei Jahre 0,8 Prozent jährlich.

Weitere Banken könnten bald folgen

Auch größere Banken kündigen Änderungen an. Die ING sagt klar: Wenn die EZB aus der Minuszins-Politik aussteigt, sollen die Negativzinsen für ING-Kunden wegfallen. Ähnlich äußern sich Commerzbank und Deutsche Bank. Die Oldenburgische Landesbank, mit einigen Filialen in Nordwestdeutschland vertreten, hat kürzlich die Freibeträge für Negativzinsen deutlich angehoben. Kunden mit einem (eher teuren) Girokonto können dort bis 1 Million Euro strafzinsfrei parken.

Schließe kein langes Festgeld mehr ab

Der Zins-Aufschwung kommt langsam, viele Banken warten noch. Das bedeutet für Dich aber jetzt schon: Wähle kein lang laufendes Festgeld. Du ärgerst Dich sonst vielleicht schon in ein paar Monaten, weil es dann bessere Konditionen für neue Verträge gibt. Sechs bis zwölf Monate sind sicherlich in Ordnung. Manche Banken bieten aber Festgelder für fünf bis zehn Jahre an – das ist definitiv zu lang.

Vermeide Konflikte wegen Negativzinsen

Streite Dich auch auf den letzten Metern nicht mehr mit Deiner Bank um Negativzinsen. Wer dem sogenannten Verwahrentgelt bisher nicht zustimmte, riskierte die Kündigung. Vielleicht werden Banken angesichts der Zinswende kulanter. Den Ärger kannst Du trotzdem vermeiden – und Guthaben oberhalb des Freibetrags auf ein anderes Konto verlagern.

Investiere einen Teil Deines Ersparten in Aktienfonds

Auch wenn höhere Sparzinsen erfreulich sind: Die Inflation schlägst Du damit nicht – wie in kaum einem Jahr seit 2004. Daher solltest Du zumindest für einen Teil Deines Ersparten darüber nachdenken, an der Börse in ETFs anzulegen. Die Erhöhung der Leitzinsen wird zwar indirekt auch die Aktienkurse dämpfen, aber langfristig dürften die Aktienrenditen deutlich höher als die Sparzinsen bleiben.

Zum Festgeld-Ratgeber

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So sparen Deine Kinder Erbschaftsteuer

Viele Eigenheimbesitzer wünschen sich, dass ihr Haus in der Familie bleibt. Doch gerade bei den aktuell hohen Immobilienpreisen kann Erben teuer sein: Je wertvoller das Haus, desto höher die Erbschaftsteuer. Jedes Kind kann von jedem Elternteil steuerfrei 400.000 Euro erben. Alles, was darüber hinausgeht, ist steuerpflichtig. Doch die Erbschaftsteuer lässt sich vermeiden: Mit einer Schenkung […]

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Viele Eigenheimbesitzer wünschen sich, dass ihr Haus in der Familie bleibt. Doch gerade bei den aktuell hohen Immobilienpreisen kann Erben teuer sein: Je wertvoller das Haus, desto höher die Erbschaftsteuer. Jedes Kind kann von jedem Elternteil steuerfrei 400.000 Euro erben. Alles, was darüber hinausgeht, ist steuerpflichtig.

Doch die Erbschaftsteuer lässt sich vermeiden: Mit einer Schenkung zu Lebzeiten kannst Du Dein Haus ganz oder in Teilen schon vor Deinem Tod auf Deine Kinder überschreiben.

1. Schritt: Besprecht Euch in der Familie

Über den Tod eines Angehörigen zu sprechen, dürfte den meisten schwerfallen. Allerdings ist es sinnvoll, schon zu Lebzeiten wichtige Fragen zu klären.

Sprecht darüber, was mit dem Haus oder Wohnung passieren soll. Vielleicht möchte eines Deiner Kinder selbst einziehen? Womöglich hat Dein Nachwuchs angesichts hoher Immobilienpreise und steigender Bauzinsen ohnehin nicht die finanziellen Mittel, sich selbst eine Immobilie zu kaufen?

Möchtest Du bis zu Deinem Tod in der Immobilie wohnen bleiben? Dann kannst Du sie verschenken und ein lebenslanges Wohnrecht vereinbaren. Mit einem Nießbrauch darfst Du die Immobilie sogar vermieten, wenn Du ins Pflegeheim ziehen musst.

2. Schritt: Lasst den Verkehrswert ermitteln

Bevor Du eine Schenkung angehst, benötigst Du in der Regel ein Wertgutachten. Dieses musst Du vielleicht später beim Finanzamt vorlegen, wenn es um die Festsetzung der Schenkungsteuer geht.

Das Finanzamt erkennt das Gutachten nur an, sofern es von einem öffentlich bestellten und vereidigten Immobiliensachverständigen stammt – das ist eine geschützte Bezeichnung, und nur solche Gutachten gelten als unabhängig und unparteiisch.

Haus vererben
Bild: Westend61 / IMAGO

3. Schritt: Plant die Schenkung

Sobald Du weißt, wie viel das Familienheim wert ist, kannst Du die Schenkung vorbereiten. Im Detail plant eine Notarin diese für Dich und Deine Kinder. Ihr braucht sie in jedem Fall dafür. Die Notarkosten liegen bei etwa 1 Prozent des Immobilienwerts.

Für Schenkungen gelten die gleichen Freibeträge wie beim Erben: Pro Elternteil lassen sich 400.000 Euro steuerfrei an jedes Kind verschenken. Angenommen, Dir und Deinem Ehemann gehört eine Immobilie im Wert von 800.000 Euro zu gleichen Teilen. Dann könnt Ihr jeweils Euren Anteil steuerfrei an Euer einziges Kind verschenken.

Als Alleineigentümerin kannst Du Deine Immobilie auch stufenweise übertragen: Du schenkst Deinem Kind erst die eine Hälfte und dann zehn Jahre später die andere – alles steuerfrei. Den Freibetrag könnt Ihr nämlich alle zehn Jahre ausschöpfen.

Im obigen Beispiel spart Dein Kind rund 60.000 Euro Erbschaftsteuer.

4. Schritt: Vollzieht die Schenkung beim Notar

Eine Immobilie lässt sich nur mit einem vom Notar beurkundeten Vertrag verschenken. Dort könnt Ihr ein lebenslanges Wohnrecht oder Nießbrauch für Dich verankern. Das ist auch eine weitere Möglichkeit, Schenkungs- und Erbschaftssteuer zu sparen: Denn ein Wohnrecht mindert den Wert der Immobilie.

Sorge am besten auch für Gerechtigkeit unter den Kindern, falls Du das Haus nicht allen gemeinsam schenkst. Vertraglich könnt Ihr vereinbaren, dass das beschenkte Kind später weniger erbt als die anderen. Ebenso ist eine Abfindung für die Geschwister möglich.

In jedem Fall sollten die leerausgehenden Kinder eine Erklärung unterschreiben, dass sie auf Ansprüche auf das Haus verzichten. Andernfalls könnten sie einen Ausgleich einfordern, sofern Du früher als zehn Jahre nach der Schenkung stirbst.

5. Schritt: Prüft den Steuerbescheid

Ist die Schenkung unter Dach und Fach, meldet die Notarin dies dem Finanzamt. Anschließend bekommt Ihr einen Steuerbescheid. Ist alles richtig gelaufen, sollte die Schenkungssteuer bei 0 Euro liegen.

Manchmal setzt das Finanzamt aber den Wert der Immobilie zu hoch an. Laut Steuerbescheid müsstet Ihr dann doch Schenkungssteuer zahlen.

In diesem Fall solltet Ihr Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen. Jetzt braucht Ihr das Wertgutachten aus Schritt 2. Das legt Ihr Eurem Einspruch bei – das Finanzamt muss dieses Wertgutachten anerkennen.

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Öl-Embargo: So bereitest Du Dich auf steigende Heizöl-Preise vor

Deutschland will spätestens ab Jahresende kein Erdöl mehr aus Russland importieren. Ob es EU-weit ein Embargo geben wird, verhandeln die Mitgliedstaaten gerade. Deutschland hat sich aber klar positioniert, nachzulesen im „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“. Das Öl-Embargo wird mit Sicherheit die Preise für Sprit und Heizöl beeinflussen. Es ist aber schwer zu sagen, wie genau – denn die […]

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Deutschland will spätestens ab Jahresende kein Erdöl mehr aus Russland importieren. Ob es EU-weit ein Embargo geben wird, verhandeln die Mitgliedstaaten gerade. Deutschland hat sich aber klar positioniert, nachzulesen im „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“.

Das Öl-Embargo wird mit Sicherheit die Preise für Sprit und Heizöl beeinflussen. Es ist aber schwer zu sagen, wie genau – denn die Abhängigkeit der Raffinerien in Deutschland von russischem Öl ist unterschiedlich stark. Für die Regionen zwischen Ludwigshafen und Hamburg kann das Öl in den Niederlanden eingekauft werden. Süddeutschland ist an eine Pipeline aus Italien geschlossen.

Engpässe kann es aber im Osten geben: Erdöl fließt direkt über eine russische Pipeline zu den Raffinerien in Schwedt (Brandenburg) und Leuna (Sachsen-Anhalt). Zudem ist die Raffinerie in Schwedt in russischem Besitz und hat technische Probleme, anderes Rohöl zu verarbeiten.

Vor allem in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind spätestens 2023 hohe Preise für Sprit und Heizöl zu erwarten. Sollten LKWs die Brennstoffe dann dorthin karren müssen, würden die Spritpreise wohl auch bundesweit anziehen.

Willst Du nicht von einem starken Preisanstieg überrascht werden, dann fülle Deine Heizöltanks bis zum Sommer so weit wie möglich. Vergleiche dazu die Preise auf den Portalen Heizoel24 und Esyoil, am besten über mehrere Wochen. Denn aktuell ist die Nachfrage hoch.

Ist Deine Heizung alt, plane einen Austausch. Staatliche Zuschüsse helfen dabei. Hast Du sie erst vor wenigen Jahren eingebaut, kannst Du sie durch Solarthermie auf dem Dach zumindest ergänzen.

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