Lahmes Internet? So findest Du den besten Anbieter

Fast 10 Stunden am Tag sind wir bereits auf die eine oder andere Art im Internet unterwegs – während Corona noch mehr als sonst. Wer abends einen Film streamt oder mit Verwandten per Video chattet, kann vielleicht noch den einen oder anderen Ruckler ertragen. Aber wer inzwischen mehr in der Wohnung als im Büro arbeitet […]

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Fast 10 Stunden am Tag sind wir bereits auf die eine oder andere Art im Internet unterwegs – während Corona noch mehr als sonst. Wer abends einen Film streamt oder mit Verwandten per Video chattet, kann vielleicht noch den einen oder anderen Ruckler ertragen. Aber wer inzwischen mehr in der Wohnung als im Büro arbeitet und die Kinder im Homeschooling hat, der ist auch zuhause auf funktionierende Verbindungen angewiesen. Höchste Zeit also, den Internettarif anzupassen.

Vergleichsportale sind günstiger als Internetanbieter

Bislang haben wir einzelne Anbieter für DSL und Kabelinternet empfohlen. Inzwischen aber lohnt sich der Abschluss eher über ein Vergleichsportal, das ergab unsere aktuelle Untersuchung. Das Ergebnis: Die besten Preise findest Du bei Check24* und Verivox*. Sie bieten einen sehr guten Überblick – und oft einen Extrabonus obendrauf.

Wir haben zehn Vergleichsportale untersucht. Einen Schönheitsfehler haben leider auch unsere beiden Empfehlungen: Check24 und Verivox rechnen ausschließlich mit dem günstigen Preis in den ersten zwei Jahren. Die meisten Tarife werden aber spätestens im dritten Jahr merklich teurer. Achte daher unbedingt auf die endgültige Grundgebühr.

Noch besser ist es, grundsätzlich alle zwei Jahre den eigenen Internettarif zu überprüfen. Das wird künftig leichter. Denn vor zwei Wochen verabschiedete der Bundestag das neue Telekommunikationsgesetz (TKG). Es sieht vor, dass Du künftig Internetverträge nach Ablauf der Mindestlaufzeit „jederzeit“ mit einer Frist von einem Monat kündigen kannst. (Wann die Regel in Kraft tritt, ist unklar, weil der Bundesrat noch Einwände zu anderen Details des Gesetzes hat.)

Überdimensionierte Internettarife sind schnell zu teuer

Auch wenn Du Probleme mit Deinem alten Internetanbieter hattest: Greif nicht einfach zum schnellsten Angebot, das Du finden kannst. Schätze lieber realistisch ein, wie viel Download-Tempo Du wirklich brauchst: Für das alltägliche Surfen und Filme-Streamen reichen zum Beispiel 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Bist Du viel im Netz unterwegs oder hast Teenager im Haus, sollten es dagegen eher 50 Mbit/s sein. Auch Internetjunkies brauchen nicht mehr als 200 Mbit/s.

Viel wichtiger ist, dass Du am Ende auch die Leistung bekommst, die Dir zusteht. Bei vielen Problemen kannst Du mit unseren Tipps und etwas Zeit und Nerven Deinem Anbieter auf die Sprünge helfen. Bringen weder Störungsdienst noch neue Technik Dein Internet auf Trab, kannst Du künftig den Preis mindern oder vorzeitig kündigen. So sieht es das neue Gesetz vor.

Das Gesetz schafft ein Recht auf schnelles Internet

Außerdem kannst Du Dich künftig bei der Bundesnetzagentur beschweren und Dein Recht auf schnelles Internet einfordern. Wir informieren Dich, sobald bekannt ist, wie das konkret abläuft. Dann muss der Internetanbieter Abhilfe schaffen. Ein Hoffnungsschimmer für alle, die noch immer nicht an schnelles Internet angeschlossen sind.

Die Download-Geschwindigkeit ist nicht das einzige Kriterium für einen guten Tarif. Wenn Du Dich besser auskennst, solltest Du auch einen Blick werfen auf Upload-Tempo, Vertragslaufzeit, Routerkosten, Telefon-Flatrate und TV-Optionen. Ob DSL oder Kabel besser ist und was Du beim Anbieterwechsel beachten solltest, erfährst Du in unserem großen Ratgeber.

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Pfingsten und Sommer: Was sich beim Reisen abzeichnet

Deutschland kommt mit dem Impfen voran und die Zahl der Neuinfektionen geht zurück. Doch noch ist unklar, unter welchen Bedingungen auch der Tourismus wieder starten kann. Ein Überblick, was sich beim Reisen im Inland abzeichnet. Urlaub in Deutschland? Das planen die Bundesländer Mehrere Bundesländer haben bereits angekündigt, ihre Regionen wieder schrittweise für den Tourismus zu […]

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Deutschland kommt mit dem Impfen voran und die Zahl der Neuinfektionen geht zurück. Doch noch ist unklar, unter welchen Bedingungen auch der Tourismus wieder starten kann. Ein Überblick, was sich beim Reisen im Inland abzeichnet.

Urlaub in Deutschland? Das planen die Bundesländer

Mehrere Bundesländer haben bereits angekündigt, ihre Regionen wieder schrittweise für den Tourismus zu öffnen. So dürfen in Bayern ab dem 21. Mai in Landkreisen mit stabilen Neuinfektionszahlen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder öffnen.

In Schleswig-Holstein sind Urlaubsbesuche ab dem 17. Mai wieder möglich. Bedingung: Bei der Einreise musst Du einen negativen Corona-Test vorlegen und diesen alle 72 Stunden wiederholen.

Urlaub auf den Ostseeinseln ist in aller Regel noch nicht möglich. Denn in Mecklenburg-Vorpommern bleiben touristische Übernachtungen verboten. Nur wer vollständig geimpft ist, darf als Tagestourist einreisen oder seine Zweitwohnung aufsuchen.

Eine Übersicht darüber, was in anderen Bundesländern gilt, findest Du auf tagesschau.de.

Wichtig: Die Lockerungen gelten unter der Bedingung, dass die Inzidenz nicht über 100 steigt (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen). Ab diesem Wert tritt wieder die Bundesnotbremse in Kraft.

Erleichterungen für Geimpfte sollen kommen

Heute hat der Bundesrat die vom Bundestag beschlossenen Erleichterungen für vollständig Geimpfte und jüngst von Covid-19 Genesene abgesegnet. Ab dem Wochenende sollen für etwa Kontakt- und Ausgangssperren nicht mehr gelten. Zudem sollen sie wie negativ Getestete behandelt werden. Nach sechs Monaten brauchen auch Genesene eine Impfung, um ihre Befreiung zu behalten.

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Bankgebühren ungültig: Was Du jetzt tun kannst

Vorige Woche sprach der Bundesgerichtshof (BGH) ein wichtiges Urteil. Die Konsequenz: Viele Bankgebühren sind ungültig. Denn es reicht nicht, wenn Bankkunden wichtigen Änderungen der AGBs nicht widersprechen. Es braucht eine aktive Zustimmung, damit zum Beispiel Preiserhöhungen gültig werden (wir berichteten). Zu unserem Beitrag habt Ihr uns Hinweise, aber auch viele Fragen geschickt. Die beantworten wir […]

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Vorige Woche sprach der Bundesgerichtshof (BGH) ein wichtiges Urteil. Die Konsequenz: Viele Bankgebühren sind ungültig. Denn es reicht nicht, wenn Bankkunden wichtigen Änderungen der AGBs nicht widersprechen. Es braucht eine aktive Zustimmung, damit zum Beispiel Preiserhöhungen gültig werden (wir berichteten). Zu unserem Beitrag habt Ihr uns Hinweise, aber auch viele Fragen geschickt. Die beantworten wir natürlich gerne:

Gilt das Urteil auch für Depot und Kreditkarte?

Falls Deine Bank die Gebühren beim Aktien-Depot oder der Kreditkarte erhöht hat, ist auch diese Änderung vom Urteil betroffen. Du kannst auch dafür Geld zurückfordern. Das geht sogar, wenn Du das Konto, die Karte oder das Depot inzwischen gekündigt hast.

Muss ich sofort handeln?

Das musst Du nicht: Die Banken warten auf die Urteilsbegründung und werden vermutlich nicht sofort auf Deine Forderung eingehen. Du hast also Zeit und kannst beobachten, wie sich die Lage entwickelt. Wir halten Dich hier auf dem Laufenden.

Kann ich jetzt Negativzinsen loswerden?

Das ist eher unwahrscheinlich. Denn bei Negativzinsen haben die Banken sich in der Regel eine direkte Zustimmung geholt. Das Urteil hilft hier also oft nicht weiter. Schau in die Briefe oder Mails, die Dir Deine Bank dazu geschickt hat.

Was tun, falls eine Erhöhung angekündigt wurde?

Falls Du von der Commerzbank (oder einer anderen Bank) Post bekommen hast, mit dem Hinweis, wenn Du nichts sagst, akzeptierst Du neue Gebühren, dann musst Du jetzt nichts machen. Die Banken wissen, dass das nicht mehr geht, und schicken vermutlich bald ein neues Schreiben.

Wir bekamen von Euch rund 200 E-Mails. Vielen Dank! Wir können leider Detailfragen nicht persönlich beantworten. Deshalb haben wir die wichtigsten Fragen in unserem großen Ratgeber beantwortet, zum Beispiel: Wie man eine Rückforderung berechnet. Bitte schreibt uns, wenn Ihr Aussagen Eurer Bank zum Urteil bekommt. Tauscht Euch auch gerne in unserem Forum aus.

Zum Ratgeber mit Musterschreiben

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Krankenversicherung fürs Haustier: Warum Du Dir das sparen kannst

Haustiere machen nicht nur Freude, sondern manchmal auch Sorgen: Wenn sie krank werden, zum Beispiel. Erkrankt Dein Tier schwer oder hat gar einen Unfall, kann das außerdem viel Geld kosten. Versicherer versprechen, Dich finanziell zu entlasten, wenn Du eine Tierkrankenversicherung abschließt. Doch diese Rechnung geht nicht auf – und das hat zwei Gründe. Erstens: Solche […]

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Haustiere machen nicht nur Freude, sondern manchmal auch Sorgen: Wenn sie krank werden, zum Beispiel. Erkrankt Dein Tier schwer oder hat gar einen Unfall, kann das außerdem viel Geld kosten. Versicherer versprechen, Dich finanziell zu entlasten, wenn Du eine Tierkrankenversicherung abschließt. Doch diese Rechnung geht nicht auf – und das hat zwei Gründe.

Erstens: Solche Versicherungen sind ziemlich teuer. Die günstigste Krankenversicherung für Hunde bekommst Du ab 230 Euro im Jahr für einen Junghund, die teuerste kostet etwa 1.200 Euro pro Jahr. Mit jedem Jahr, das Dein Tier älter wird, steigen die Beiträge. Wahrscheinlich zahlst Du in den meisten Fällen für die Krankenversicherung mehr, als Du dadurch bei der Tierärztin sparst.

Zweitens: Selbst teure und umfangreichere Tarife schließen wichtige Leistungen aus, etwa Kastration, Impfungen oder die Behandlung von Parasiten.

Unser Fazit: Spare lieber etwas Geld auf einem Tagesgeldkonto an, statt es in eine unnötige Versicherung zu stecken. So hast Du einen Notgroschen für die Tierärztin und das Ersparte bleibt Dir erhalten, falls Du es doch nicht brauchst.

Absolut sinnvoll ist dagegen eine Hundehaftpflicht, in einigen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Während Katzen in der normalen Privathaftpflicht mitversichert sind, gilt das für Hunde nicht. Für unter 50 Euro im Jahr kannst Du Dich absichern gegen Schäden, die Dein Hund anrichtet. Denn die können sehr teuer sein.

Zum Ratgeber

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Im Job an Corona erkrankt? Melde das Deiner Berufsgenossenschaft!

Rund dreieinhalb Millionen Menschen sind hierzulande schon offiziell an Corona erkrankt. Viele Hunderttausend haben sich wahrscheinlich im Job oder auf dem Weg dahin angesteckt, fast 50.000 allein im Januar und Februar. Falls es Dir so erging, dann melde das unbedingt der Berufsgenossenschaft als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall. Sofern das Arbeitgeber oder Ärztin nicht schon getan haben. […]

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Rund dreieinhalb Millionen Menschen sind hierzulande schon offiziell an Corona erkrankt. Viele Hunderttausend haben sich wahrscheinlich im Job oder auf dem Weg dahin angesteckt, fast 50.000 allein im Januar und Februar.

Falls es Dir so erging, dann melde das unbedingt der Berufsgenossenschaft als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall. Sofern das Arbeitgeber oder Ärztin nicht schon getan haben. Falls Du nicht weißt, welche Genossenschaft für Dich zuständig ist, frag Deinen Betrieb. Bei langwierigen Folgen – „Long Covid“ – sorgt die Berufsgenossenschaft (nach einer Anerkennung) für eine bessere Versorgung. Bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit bekommst Du sogar eine Rente.

Die besten Karten haben Beschäftigte im Gesundheitssektor: Bei Krankenpflegern oder Rettungssanitäterinnen geht die Berufsgenossenschaft davon aus, dass sie sich die Infektion bei der Arbeit geholt haben. Dasselbe gilt inzwischen für Beschäftigte in der Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe – sowie bei Friseurinnen, Kosmetikern und Tätowiererinnen.

In anderen Berufen musst Du denjenigen benennen können, bei dem Du Dich angesteckt hast. Das kann einfach sein, wenn es bei Deinem Arbeitgeber einen bekannten Ausbruch gab – wie bei der Großschlachterei Tönnies oder bei einer Miele-Fabrik.

Wer sich infiziert hat, ohne dass es auch Kollegen erwischt hat, etwa Busfahrer oder Polizistinnen, hat eher schlechte Karten. Nur jeder dritte bis vierte Fall wird als Arbeitsunfall anerkannt. Aber Du kannst gegen eine Ablehnung Widerspruch einlegen und später vors Sozialgericht ziehen. Übrigens: Die Krankenkasse ist im Zweifel auf Deiner Seite: Wirst Du anerkannt, muss sie nicht mehr zahlen.

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Auch wichtig: Senioren-WGs, Ladenpreise, Hochzeit im Schloss, Cosmosdirect

+++ Wer in einer ambulanten Wohngruppe wie einer Senioren-WG wohnt, hat gegenüber der Krankenkasse Anspruch auf einfache Pflegeleistungen. Dazu gehört das Messen des Blutzuckerspiegels oder die Gabe von Medikamenten. Voraussetzung ist lediglich, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Leistungen nicht zum abgeschlossenen Betreuungsvertrag gehören. In der Vergangenheit haben Kassen solche Leistungen oft verweigert. Das Bundessozialgericht hat […]

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+++ Wer in einer ambulanten Wohngruppe wie einer Senioren-WG wohnt, hat gegenüber der Krankenkasse Anspruch auf einfache Pflegeleistungen. Dazu gehört das Messen des Blutzuckerspiegels oder die Gabe von Medikamenten. Voraussetzung ist lediglich, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Leistungen nicht zum abgeschlossenen Betreuungsvertrag gehören. In der Vergangenheit haben Kassen solche Leistungen oft verweigert. Das Bundessozialgericht hat Ende März ein entsprechendes früheres Urteil bestätigt (Az. B 3 KR 14/19 R). +++

 

+++ Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine der Regionalgesellschaften von Aldi Nord wegen fehlender Grundpreise verklagt. Bei einer Stichprobe in Supermärkten in Hamburg hatte die Verbraucherzentrale zahlreiche Verstöße festgestellt. Der Grundpreis soll den Preisvergleich zwischen verschiedenen Produkten ermöglichen. Er bezieht sich auf bestimmte Mengen wie ein Kilogramm oder einen Liter. Laut Gesetz muss er in unmittelbarer Nähe zum Endpreis angegeben werden. +++

 

+++ Wenn die Hochzeit wegen Corona ins Wasser fällt – wer zahlt dann die Miete fürs Schloss, in dem gefeiert werden sollte? Das Landgericht München hat entschieden (Az. 29 O 8772/20): Die Mieter. Im konkreten Fall hatte der Vermieter des Schlosses ein Paar zur Zahlung der Miete von rund 7.400 Euro verklagt. Das Paar argumentierte, der Vermieter habe seine Leistungspflicht nicht erfüllt. Das sah das Gericht anders. Der Vermieter sei in diesem Fall nur dazu verpflichtet gewesen, die Räume bereitzustellen. Anders läge der Fall, hätte sich der Vermieter verpflichtet, die Hochzeit auszurichten. +++

 

+++ Cosmosdirekt nimmt aktuell keine neuen Kunden für sein „Tagesgeld Plus“ an. Um das Produkt zu überarbeiten, schreibt uns der Versicherer, habe man es „temporär“ ausgesetzt. Falls Du Kunde bist, soll es derzeit keine Änderungen geben. Also kein Handlungsbedarf: Dein Zins ist bei Cosmosdirekt immer für ein Quartal garantiert. +++

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Bis zu 22 Cent billiger: So kannst Du beim Tanken sparen

Es ist schwer, den richtigen Moment zum Tanken abzupassen. Immer wenn der Tank leer ist, ist gerade keine günstige Tankstelle in der Nähe. Tatsächlich brauchst Du nicht nur die richtige Zapfstelle, sondern auch die richtige Uhrzeit: Die Preise für Benzin und Diesel unterscheiden sich im Schnitt um 10 Cent pro Liter über den Tag (siehe […]

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Es ist schwer, den richtigen Moment zum Tanken abzupassen. Immer wenn der Tank leer ist, ist gerade keine günstige Tankstelle in der Nähe. Tatsächlich brauchst Du nicht nur die richtige Zapfstelle, sondern auch die richtige Uhrzeit: Die Preise für Benzin und Diesel unterscheiden sich im Schnitt um 10 Cent pro Liter über den Tag (siehe Grafik). An einigen Tankstellen sind es sogar bis zu 12 Cent.

Nimmst Du die Unterschiede zwischen den Tankstellen einer Stadt dazu, unterscheiden sich die Preise am Tag um bis zu 22 Cent pro Liter. Wer also den 50-Liter-Tank vollmacht, kann bis zu 11 Euro sparen.

Das ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchung des Bundeskartellamts. Auffällig dabei ist, dass die Preisschwankungen immer schlimmer werden: Waren es 2020 noch fünf tägliche Preisspitzen, registrierten die Kartellwächter in diesem Frühjahr bis zu sechs Preisspitzen täglich.

Wer am Abend tankt, fährt buchstäblich günstiger. Denn im Schnitt sind die Preise für Kraftstoffe abends zwischen 18 und 22 Uhr am niedrigsten. In der Nacht ziehen sie wieder an. Wer morgens früh den Tank füllt, ist besonders im Nachteil: Zwischen 5 und 8 Uhr sind die Preise am höchsten.

Weiteres Ergebnis: Zwischen Stadt und Land sind die Preisunterschiede gering. Autobahntankstellen sind dagegen nach wie vor deutlich teurer.

Da die Preise so sehr schwanken, ist es nicht immer leicht, die günstigste Tankstelle zu bestimmen. Dafür lädst Du am besten eine App auf Dein Smartphone – wie zum Beispiel clever-tanken·de, mehr-tanken oder Kraftstoff-billiger-tanken. Eine Liste weiterer Vergleichsanbieter findest Du beim Bundeskartellamt.

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Commerzbank: Girokonto ab Juli nicht mehr kostenfrei

Hast Du ein kostenloses Konto bei der Commerzbank? Dann aufgepasst: Die Bank will genau diese Kontovarianten zum 1. Juli abschaffen. Stattdessen leitet sie Dich in das „Pluskonto (Vorteil)“ über, das kostet Dich 4,90 Euro im Monat. An den weiteren Konditionen ändert die Commerzbank nichts. Falls Dir das zu teuer ist, Du aber bleiben willst, kannst […]

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Hast Du ein kostenloses Konto bei der Commerzbank? Dann aufgepasst: Die Bank will genau diese Kontovarianten zum 1. Juli abschaffen. Stattdessen leitet sie Dich in das „Pluskonto (Vorteil)“ über, das kostet Dich 4,90 Euro im Monat. An den weiteren Konditionen ändert die Commerzbank nichts.

Falls Dir das zu teuer ist, Du aber bleiben willst, kannst Du auf das Kontomodell „Basic“ wechseln. Für das zahlst Du bei einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro keine Kontoführungsgebühr. Geht weniger ein, sind es 9,90 Euro im Monat. Dabei bekommst Du nur eine Girocard und eine virtuelle Debit-Karte – also keine normale Kreditkarte wie bisher.

Die Briefe, die die Commerzbank zu den Änderungen an ihre Kunden geschickt hat, entsprechen noch nicht der neuen Rechtslage – siehe unser Top-Thema zum BGH-Urteil. Vermutlich wirst Du ein neues Schreiben bekommen, in dem die Commerzbank um Deine Zustimmung bittet.

Gibst Du diese nicht, kann es gut sein, dass sie mit Kündigung droht. Denn die Commerzbank will sparen. 2020 führte sie wie viele andere Banken Negativzinsen für Guthaben über 100.000 Euro ein. Und von den aktuell 790 Filialen sollen 2024 nur 450 übrig bleiben.

Das Beispiel Commerzbank zeigt einmal mehr: Kostenlose Konten mit guter Leistung ohne Bedingungen gibt es kaum noch. Bei vielen müssen zumindest monatlich 700 Euro oder mehr eingehen. Grund: Die Banken wollen, dass Du Dein Hauptkonto bei ihnen führst. Die DKB bietet noch ein gutes Konto für null Euro. Wie lange sie dem aktuellen Marktdruck standhalten kann, ist offen.

Zum Ratgeber

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Serie „Börsenhoch“, letzter Teil: Welchen Teil meines Geldes soll ich in Aktien anlegen?

Zum Abschluss unserer kleinen Serie werden wir noch mal grundsätzlich: Bring nur Geld an die Börse, auf das Du verzichten kannst – der Spruch ist alt, wird aber oft missachtet. Du weißt einfach nicht, welchen Wert Dein Depot morgen haben wird. Deshalb solltest Du nie „All in“ gehen. Ein Totalverlust ist bei einem weltweiten ETF […]

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Zum Abschluss unserer kleinen Serie werden wir noch mal grundsätzlich: Bring nur Geld an die Börse, auf das Du verzichten kannst – der Spruch ist alt, wird aber oft missachtet. Du weißt einfach nicht, welchen Wert Dein Depot morgen haben wird. Deshalb solltest Du nie „All in“ gehen.

Ein Totalverlust ist bei einem weltweiten ETF auf den MSCI World oder den ACWI kaum vorstellbar. Denn das würde bedeuten, dass über 1.000 große Konzerne auf einmal pleitegehen müssten. Trotzdem kann es viele Jahre dauern, bis Du nach einem großen Wirtschafts-Crash wieder im Plus bist.

Um Dein persönliches Risikogefühl zu treffen, planst Du die Geldanlage am besten als Teamwork aus ETF und Tagesgeld. Richtig gelesen: Mit Tagesgeld für 0,2 Prozent, vielleicht demnächst mit negativem Zins. Teile Dein Geld zum Beispiel im Verhältnis Halbe-Halbe. Warum das sinnvoll ist? Simple Mathematik. Ein Wertverlust von 50 Prozent bei Aktien schlägt dann auf Dein Gesamtvermögen nur mit 25 Prozent durch.

So eine ausgewogene Mischung bremst zwar Deine Renditechancen mit Aktien-ETFs, bewahrt Dich aber vor Problemen: Gerade in einer Wirtschaftskrise musst Du vielleicht an Deine Ersparnisse – und willst keine Aktien am Tiefpunkt verkaufen. Du kannst das Tagesgeld teilweise durch etwas Festgeld ersetzen.

Mit einem Anlagen-Mix hast Du stets Reserven zum Nachkauf. Darauf weist Finanztip-Leser Boris hin: Er hatte zu Beginn des Corona-Börsencrashs bei minus 10 Prozent weiteres Geld in ETFs gesteckt. Später bei minus 40 Prozent war nur noch der Notgroschen übrig. Den wollte er zu Recht nicht einsetzen.

Schließlich fragt uns Leserin Christine, die sich 2008 günstig mit Aktien eingedeckt hat, wann sie nun verkaufen soll. Auch für sie ist das Verhältnis von sicheren Anlagen zu Aktien der entscheidende Anhaltspunkt. Und bis wann sie das Geld braucht. Davon hängt ab, wann und wieviel sie verkaufen sollte.

Zum Ratgeber

 

Serie Börsenhoch

1. Soll ich jetzt noch einsteigen?
2. Was tun, wenn die Kurse fallen?
3. Wann soll ich eigentlich verkaufen?
4. Welchen Teil meines Geldes soll ich in Aktien anlegen?

 

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Urteil gegen Eon: Ein Anruf genügt nicht

Stell Dir vor: Das Telefon klingelt und ein freundlicher Mensch möchte mit Dir über den Strompreis reden. Du lässt Dir ein Angebot erklären, bist interessiert. Und dann hast Du plötzlich einen neuen Stromvertrag, ohne irgendwas unterschrieben oder schriftlich bestätigt zu haben. So ist es im Fall von Eon tatsächlich gelaufen. Aber: Das ist nicht in […]

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Stell Dir vor: Das Telefon klingelt und ein freundlicher Mensch möchte mit Dir über den Strompreis reden. Du lässt Dir ein Angebot erklären, bist interessiert. Und dann hast Du plötzlich einen neuen Stromvertrag, ohne irgendwas unterschrieben oder schriftlich bestätigt zu haben. So ist es im Fall von Eon tatsächlich gelaufen. Aber: Das ist nicht in Ordnung. Das hat das Landgericht München I in einer Klage gegen Eon entschieden (Az. 17 HK O 11480/18).

Der größte deutsche Stromlieferant hatte nach solchen Telefonaten einfach die bestehenden Lieferverträge der Angerufenen gekündigt. Das Urteil ist nun rechtskräftig – Eon hat vier Wochen vor der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht seine Berufung doch noch zurückgezogen. Begründung: „Ein guter und vertrauensvoller Kontakt liegt uns sehr am Herzen. Wir gehen daher sehr sorgsam mit allen rechtlichen Anforderungen an Werbeerlaubnisse um.“

Gegen das Münchner Urteil anzukämpfen, würde dem Energieriesen auch nicht mehr viel bringen: Ein Gesetzentwurf für faire Verbraucherverträge sieht vor, dass ein Strom- oder Gasvertrag künftig nur noch in schriftlicher Form geschlossen werden darf. Ausgenommen davon bleiben Verträge in der Grundversorgung – einen solchen gehst Du ein, wenn Du Strom oder Gas nutzt, ohne einen Liefervertrag zu haben.

Das neue Gesetz enthält viele weitere Regelungen, auch für Verträge über Telekommunikation oder Mitgliedschaften zum Beispiel in Fitnessstudios. Der Bundestag wird das Gesetz voraussichtlich in den kommenden Wochen beschließen. Wir berichten dann.

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