Aufsicht schließt Greensill Bank für Kundenverkehr

Die Bankenaufsicht Bafin hat am Mittwoch die Bremer Greensill Bank für den Kundenverkehr geschlossen. Das heißt, Kunden können aktuell nicht auf ihr Guthaben zugreifen. Hintergrund: Der Mutterkonzern Greensill Capital steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Die Bafin schreibt, sie ordne das sogenannte Moratorium an, um Vermögenswerte geordnet zu sichern. Was ist, wenn Du Festgeld bei der Greensill […]

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Die Bankenaufsicht Bafin hat am Mittwoch die Bremer Greensill Bank für den Kundenverkehr geschlossen. Das heißt, Kunden können aktuell nicht auf ihr Guthaben zugreifen. Hintergrund: Der Mutterkonzern Greensill Capital steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Die Bafin schreibt, sie ordne das sogenannte Moratorium an, um Vermögenswerte geordnet zu sichern.

Was ist, wenn Du Festgeld bei der Greensill Bank hast? Die Bank war im vorigen Jahr auch auf der Empfehlungsliste von Finanztip. Denn Sparern wurde ein guter Zins angeboten, geschützt von der deutschen Einlagensicherung.

Dank dieses Schutzes brauchst Du Dir keine Sorgen machen, falls Du ein Konto bei der Greensill Bank hast. Dein Guthaben bleibt sicher: Es ist bis mindestens 100.000 Euro pro Kunde von der gesetzlichen Einlagensicherung abgedeckt und bis 75 Millionen Euro pro Privatanleger vom freiwilligen Sicherungssystem der privaten Banken.

Sollte die Bank tatsächlich ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, würde die Bafin einschreiten und diese Entschädigung in Gang setzen. Über die Einlagensicherung würdest Du als Sparer innerhalb von sieben Arbeitstagen entschädigt. Und zwar ohne einen Antrag stellen zu müssen.

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Umfrage: Mit welchem Dienstleister hast Du schon gefeilscht?

Hast Du schon Erfolge beim Feilschen gehabt? Dann erzähl uns, wie erfolgreich Du beim Verhandeln mit Deinen Anbietern warst. Nimm dazu einfach an der Umfrage unten teil: Darin gehen wir alle wichtigen Branchen und Anbieter durch und fragen nach Deinen Erfahrungen. Klick bitte an, bei wem Du „viel Geld rausgeholt“ hast, bei wem Du immerhin […]

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Hast Du schon Erfolge beim Feilschen gehabt? Dann erzähl uns, wie erfolgreich Du beim Verhandeln mit Deinen Anbietern warst. Nimm dazu einfach an der Umfrage unten teil: Darin gehen wir alle wichtigen Branchen und Anbieter durch und fragen nach Deinen Erfahrungen.

Klick bitte an, bei wem Du „viel Geld rausgeholt“ hast, bei wem Du immerhin „einen Trostpreis bekommen“ hast und bei wem Du „keinen Erfolg“ hattest.

Teil uns auch gern mit, was Dein größter Erfolg war – und wie Du dabei vorgegangen bist. Dafür findest Du ein freies Feld am Ende der Umfrage.

In den kommenden Wochen werten wir die Antworten aus – und bereiten sie im Newsletter auf. Damit alle profitieren können.

 

Falls Du Firefox verwendest und die Umfrage bei Dir nicht angezeigt wird, dann deaktiviere bitte diesen Blocker.

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Ein Haus im Grünen – Dein Projekt für 2021?

Immobilien: Warum das Umland einen Gedanken wert ist Die leidige Pandemie hat unseren Alltag fest im Griff. Die Wohnung ist der Mittelpunkt unseres Lebens geworden. Die Vorsilbe „Home“ hat sich überall eingeschlichen – vom Homeoffice bis zum Homeschooling. Vielleicht gehörst Du auch zu den Städtern, die ihr ideales Home inzwischen im Umland sehen. Hier unsere […]

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Immobilien: Warum das Umland einen Gedanken wert ist

Die leidige Pandemie hat unseren Alltag fest im Griff. Die Wohnung ist der Mittelpunkt unseres Lebens geworden. Die Vorsilbe „Home“ hat sich überall eingeschlichen – vom Homeoffice bis zum Homeschooling. Vielleicht gehörst Du auch zu den Städtern, die ihr ideales Home inzwischen im Umland sehen. Hier unsere sechs Gründe, warum das Haus im Grünen auch 2021 ein lohnendes Projekt sein kann.

 

1. In den Städten wird es immer voller

Jeder dritte Bundesbürger wohnt inzwischen in einer der 107 kreisfreien Städte. Innerhalb von zehn Jahren strömten rund 1,7 Millionen Leute mehr dorthin. Gerade junge Erwachsene dürfte es auch in naher Zukunft in die großen Städte ziehen. Wird es Dir mit Deiner Familie dagegen zu eng, findest Du auch im Umland ausreichend Geschäfte, Ärzte und Kitas – alles, was Du für den Alltag brauchst.

 

2. Deine Wohnung bleibt vielleicht weiterhin Dein Büro

Es kann gut sein, dass Dich Deine Chefin künftig gar nicht mehr von Montag bis Freitag im Büro sehen will, sondern nur noch an bestimmten Tagen. Vielleicht plant sie sogar schon mit einem deutlich kleineren Büro. Frag sie einfach mal. Wenn Dein Heimbüro wichtig bleibt, benötigst Du eine gute und große Dauerlösung, am besten mit schneller Internetverbindung.

 

3. Platz zu bezahlbaren Preisen findest Du nur auf dem Land

Die meisten Wohnungen in der Stadt sind überteuert: Die Bundesbank schätzt, dass die Preise in den Städten zwischen 15 und 30 Prozent über dem angemessenen Wert liegen. Einfamilienhäuser werden seit Jahren fast nur vor den Toren der (Groß-)Städte gebaut. Da sind vor allem die Grundstücke günstiger. Zwar steigen die Preise auch dort, allerdings ausgehend von einem viel niedrigeren Niveau. Grund genug, sich mal umzuschauen.

 

4. Handwerker reagieren im Jahr 2021 wieder auf Deine Anrufe

Wenn die Wirtschaft weniger Büros nachfragt, merken das auch die Baufirmen. Während der Pandemie sind Wirtschaftsaufträge zurückgegangen. Die Handwerker haben also wieder Zeit für private Bauherren wie Dich. Das solltest Du nutzen.

 

5. Eigenkapital ist weniger knapp

Für einen Baukredit solltest Du möglichst 20 Prozent der Kauf- oder der Baukosten vorher angespart haben. Zusätzlich solltest Du Grunderwerbsteuer, Notarin und Makler aus eigener Tasche zahlen können. Nachdem der Urlaub wegen Corona ausgefallen ist und Du im Homeoffice aufs neue Sakko verzichten kannst, bleibt womöglich etwas mehr auf dem Konto liegen. Rechne doch mal nach, wie viel Eigenkapital Du im Moment so aufbringen kannst.

 

6. Die Bauzinsen sind weiter niedrig

Wenn Du die 20 Prozent Eigenkapital zusammenkriegst, kannst Du mit einem festen Bauzins von etwa 1 Prozent für die nächsten zehn Jahre rechnen. Legst Du noch 3 Prozentpunkte für die Tilgung obendrauf, kommst Du auf eine Finanzierungsrate von 333 Euro pro 100.000 Euro Kredit. Genau besprechen solltest Du das aber mit einem Finanzierungsberater. Den findest Du bei Dr. Klein*, Interhyp* oder Planethome.

Fazit: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, über Deine Wohnzukunft nachzudenken. Ob Du wirklich der Eigentumstyp bist oder doch eher der Miettyp, liest Du hier oder hörst Du hier. Was Du mit Blick auf die Finanzierung wissen musst, findest Du im Ratgeber Baufinanzierung.

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So gehst Du vor, wenn Deine Betriebsrente gekürzt wurde

Die Niedrigzinsphase macht immer mehr Pensionskassen zu schaffen. Jetzt hat es die der Caritas getroffen: Die Finanzaufsicht Bafin hat ihr die Betriebserlaubnis entzogen, weil sie zu wenig Geld ansparen konnte, um die versprochenen Renten auszuzahlen. 55.000 Arbeitnehmer müssen um ihre Betriebsrente fürchten.   Bist Du betroffen? Rund acht Millionen Menschen haben in Deutschland ihre betriebliche […]

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Die Niedrigzinsphase macht immer mehr Pensionskassen zu schaffen. Jetzt hat es die der Caritas getroffen: Die Finanzaufsicht Bafin hat ihr die Betriebserlaubnis entzogen, weil sie zu wenig Geld ansparen konnte, um die versprochenen Renten auszuzahlen. 55.000 Arbeitnehmer müssen um ihre Betriebsrente fürchten.

 

Bist Du betroffen?

Rund acht Millionen Menschen haben in Deutschland ihre betriebliche Altersvorsorge über eine Pensionskasse geregelt. Im Fall der Caritas sind es knapp 25.000 Angestellte von Kitas, Hilfsorganisationen und weiteren kirchlichen Einrichtungen. Dazu kommen beim Schwester-Unternehmen, der Kölner Pensionskasse, noch rund 30.000 Angestellte anderer Branchen. Allen wurde die Rentenzusage um ein Drittel gekürzt.

Caritas Schild
Bild: Future Image / Imago

Wer haftet?

Zugesagt hat die betriebliche Altersvorsorge der Arbeitgeber. Er muss für die Kürzungen haften und die Differenz ausgleichen. Das gilt auch, wenn er die Aufgabe, das Geld zu verwalten und zu vermehren, an die Kasse ausgelagert hat.

Für manche Träger von Pensionskassen ist das eine Mammutaufgabe. So muss beispielsweise ein von einem Elternverein geführter Kindergarten in Nordrhein-Westfalen knapp eine halbe Million Euro aufbringen, um die Rentenzusagen für die Beschäftigten einhalten zu können.

 

Was machst Du, wenn Du betroffen bist?

Falls Du bereits Rente von einer der beiden Pensionskassen beziehst, solltest Du auf Deinen ehemaligen Arbeitgeber zugehen. Er muss die Kürzungen ausgleichen. Fordere Dein Geld am besten zeitnah ein, denn nach drei Jahren verjährt Dein Anspruch. Für diesen Zeitraum muss Dir der Arbeitgeber rückwirkend die gekürzte Rente aufstocken.

Hast Du vor dem Renteneintritt noch bei einem anderen Unternehmen gearbeitet und Deinen Vertrag der Pensionskasse dorthin mitgenommen, läuft es anders: Dann haftet der letzte Arbeitgeber, der den Vertrag übernommen und Dir das Geld zugesagt hat.

Bist Du angestellt und noch nicht in Rente, brauchst Du vorerst nichts zu tun. Wende Dich aber mit Rentenbeginn direkt an Deinen Arbeitgeber und fordere Deine Betriebsrente ein.

 

Was ist, wenn Dein Arbeitgeber nicht zahlen kann?

Ist Dein zuständiger Arbeitgeber pleite, fängt niemand die Kürzung auf. Denn keine der beiden betroffenen Kassen ist Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein. Der springt bei seinen Mitgliedern für insolvente Arbeitgeber ein.

 

Welche Betriebsrenten sind noch gefährdet?

Die Caritas-Pensionskasse und die Kölner Pensionskasse sind nicht die einzigen, die aufgrund der niedrigen Zinsen in Schieflage geraten sind: Erst im Sommer 2020 musste die Sparkassen Pensionskasse mit 280 Millionen Euro gestützt werden. Die Pensionskasse der Steuerberater kriselt seit 2018 und senkte ebenfalls die Rentenleistungen. Mehr als ein Viertel aller Pensionskassen steht inzwischen unter besonderer Aufsicht der Bafin – ein eindeutiges Alarmsignal.

Immerhin: Die Bundesregierung will zum einen die Sanierung von angeschlagenen Pensionskassen vereinfachen. Zum anderen ist die Mitgliedschaft im Pensions-Sicherungs-Verein ab 2022 verpflichtend. Rentenkürzungen kann das allerdings nicht verhindern.

 

Zum Ratgeber

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Bafin macht Druck: Sparkassen sollen Zinsen neu berechnen

Seit Jahren berechnen viele Sparkassen und einige andere Banken zu wenig Zinsen in alten Prämiensparverträgen. Eine Menge Kunden setzen sich zur Wehr, andere aber wissen gar nicht, dass sie eigentlich Anspruch auf mehr Zinsen hätten. Die Bankenaufsicht Bafin will nun, dass die Sparkassen ihre Kunden von sich aus informieren. Mit welcher Klausel wurden die Zinsen […]

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Seit Jahren berechnen viele Sparkassen und einige andere Banken zu wenig Zinsen in alten Prämiensparverträgen. Eine Menge Kunden setzen sich zur Wehr, andere aber wissen gar nicht, dass sie eigentlich Anspruch auf mehr Zinsen hätten. Die Bankenaufsicht Bafin will nun, dass die Sparkassen ihre Kunden von sich aus informieren.

Mit welcher Klausel wurden die Zinsen angepasst? Und wie viel Geld ist dadurch verloren gegangen? Das müssen bislang diejenigen Kunden mühsam aufdröseln, die sich wehren. Es geht dabei um Prämiensparverträge, die die Geldhäuser zwischen 1990 und 2010 hunderttausendfach verkauft haben.

Nach langen fruchtlosen Debatten mit den Banken plant die Bankenaufsicht nun eine „Allgemeinverfügung“, um die Banken zur Information ihrer Kunden zu zwingen. Denn deren Rechenmethode hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits in mehreren Urteilen für ungültig erklärt. Bis zum heutigen Freitag können sich die Banken noch zur Bafin-Forderung äußern. Die zeigen sich aber bisher uneinsichtig.

Die Bafin will auch, dass die Banken den Zins direkt neu berechnen – spätestens nach einem abschließenden Urteil des BGH. Dort sind mittlerweile Musterfeststellungsklagen der Verbraucherzentralen gegen drei Sparkassen gelandet.

Was solltest Du tun, wenn Du einen Prämiensparvertrag hast? Falls der aktuell noch läuft, ist keine Eile geboten. Allerdings kündigen Sparkassen ältere Verträge. Ist Dir das 2018 passiert, hast Du noch bis Ende 2021 Zeit, Dich zu wehren. Ansonsten verjährt der Fall. Die Klarstellung des BGH kannst Du also abwarten. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

 

Zum Ratgeber

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PIM-Gold-Skandal: Anleger verlieren 140 Millionen Euro

Eine „sichere Anlage“ in Gold plus 4,5 Prozent Zinsen als „Bonusgold“ on top. Das klang für rund 7.000 von Niedrigzinsen frustrierte Anleger zu schön, um zu widerstehen. Sie nahmen das Angebot von PIM Gold an. Im September 2019 brach das glänzende Anlagemodell zusammen, die Firma ging pleite. Mindestens 140 Millionen Euro sind weg und die […]

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Eine „sichere Anlage“ in Gold plus 4,5 Prozent Zinsen als „Bonusgold“ on top. Das klang für rund 7.000 von Niedrigzinsen frustrierte Anleger zu schön, um zu widerstehen. Sie nahmen das Angebot von PIM Gold an. Im September 2019 brach das glänzende Anlagemodell zusammen, die Firma ging pleite. Mindestens 140 Millionen Euro sind weg und die Eigentümer vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft spricht von Betrug.

Inzwischen haben die geprellten Anleger eine kleine Abschlagszahlung von 7,5 Prozent ihrer Forderung vom Insolvenzverwalter erhalten. Bestenfalls könnten die Geschädigten am Ende 20 Prozent zurückerhalten. Ein herber Verlust: Im Schnitt hatten die Anleger rund 25.000 Euro an PIM Gold überwiesen. Statt „Bonusgold“ zu ernten, sind nun pro Kopf mehr als 20.000 Euro verloren.

Wie konnte es dazu kommen? Der Kniff bestand darin, den Anlegern einzureden, dass das Gold am besten im Tresor der Firma eingelagert bleiben sollte. Im Gegenzug wollte die Firma mit dem Edelmetall sogar eine Rendite erwirtschaften, obwohl Gold an sich keine Rendite abwirft. Stattdessen wurde das „Bonusgold“ nach Ansicht der Staatsanwälte über ein Schneeballsystem mit dem Geld neuer Anleger finanziert. Vermutlich verkaufte die Firma auch Gold, das es nie gab: Am Ende fehlten zwei Tonnen im Safe.

Kurz vor der Pleite attackierten Unbekannte mehrere Webseiten, die kritisch über PIM Gold berichteten – darunter auch die Finanztip-Community, die bereits im Januar 2019 vor PIM Gold warnte.

Wir bei Finanztip finden: Der Rendite wegen solltest Du nie in Gold investieren. Wenn Du etwas Edelmetall als Krisensicherung auf die Seite legen willst, ist das okay. Wie Du dagegen Betrüger erkennst, haben wir hier für Dich aufgeschrieben.

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Blau statt schwarz: Neue Kennzeichen für Roller und Mopeds

Ab 1. März darfst Du mit Deinem Mofa, Moped oder E-Scooter nur noch mit einer blauen Plakette unterwegs sein. Sie löst das schwarze Kennzeichen des abgelaufenen Versicherungsjahres ab. Für Mofas und Mopeds gibt es sie bei einzelnen Versicherern erstmals nicht nur aus Blech zum Anschrauben, sondern auch als Folie zum Aufkleben. Diese soll umweltfreundlicher und […]

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Ab 1. März darfst Du mit Deinem Mofa, Moped oder E-Scooter nur noch mit einer blauen Plakette unterwegs sein. Sie löst das schwarze Kennzeichen des abgelaufenen Versicherungsjahres ab. Für Mofas und Mopeds gibt es sie bei einzelnen Versicherern erstmals nicht nur aus Blech zum Anschrauben, sondern auch als Folie zum Aufkleben. Diese soll umweltfreundlicher und fälschungssicher sein. E-Scooter und andere Mini-Elektrofahrzeuge sind bereits seit 2019 nur noch mit Folienkennzeichen unterwegs.

Anders als bei der Auto-Haftpflichtversicherung musst Du Dich jedes Jahr aufs Neue um eine Rollerversicherung kümmern – sie verlängert sich nicht automatisch, ist aber gesetzlich vorgeschrieben. Gute Rollerversicherungen kosten pro Jahr zwischen 35 und 70 Euro.

Achte darauf, dass Dein Vertrag erhöhte Deckungssummen von 100 Millionen Euro für Sachschäden und 15 Millionen Euro je geschädigter Person umfasst. So bist Du auch bei schweren Unfällen ausreichend abgesichert.

Hast Du ein teures Moped, solltest Du zusätzlich über eine Teilkaskoversicherung nachdenken. Neben Diebstahl sichert sie auch Wildunfälle und Marderbiss ab. Wie Du eine passende Versicherung findest, liest Du in unserem Ratgeber.

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Auch wichtig: Recht auf Reparatur, Roaming-Kosten, Leaseplan

+ + + Ab 1. März wird die Reparatur neuer Elektrogeräte einfacher. Hersteller dürfen Kühlschränke nur noch anbieten, wenn sie sieben Jahre lang Ersatzteile liefern können, für Waschmaschinen zehn Jahre lang. Schon beim Kauf muss klar sein, wie Du das Produkt reparieren kannst und was das kostet. Das sieht eine neue Verordnung vor, mit der […]

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+ + + Ab 1. März wird die Reparatur neuer Elektrogeräte einfacher. Hersteller dürfen Kühlschränke nur noch anbieten, wenn sie sieben Jahre lang Ersatzteile liefern können, für Waschmaschinen zehn Jahre lang. Schon beim Kauf muss klar sein, wie Du das Produkt reparieren kannst und was das kostet. Das sieht eine neue Verordnung vor, mit der die EU die Langlebigkeit der Geräte fördern will. Verbraucherschützer kritisieren, dass Handys, Tablets und PCs ausgenommen sind. Wie sich ein kaputtes Smartphone dennoch reparieren lässt, hat unser Kollege Matthias vor zwei Jahren mit der Anleitung von iFixit ausprobiert. Es ist seitdem leider nicht einfacher geworden. + + +

+ + + Wenn Du Deinen Handytarif im O2-Netz hast und in den vergangenen dreieinhalb Jahren im europäischen Ausland unterwegs warst, solltest Du Deine Handyrechnungen kontrollieren. Es kann sein, dass Dir der Netzbetreiber Telefónica Gebühren für Telefonate berechnet hat, obwohl seit Juni 2017 EU-weit alle Roaming-Gebühren abgeschafft sein sollten. Das hat der Europäische Gerichtshof jetzt noch einmal bestätigt und Telefónica verpflichtet, die Kosten zu erstatten. Dafür musst Du aber selbst aktiv werden und zu viel gezahltes Geld zurückfordern. Am einfachsten geht das über dieses Online-Formular. + + +

+++ Wenn Du ein Tagesgeldkonto oder Festgeld bei der Leaseplan Bank hast, musst Du ab Dienstag (2. März) einen Zwischenschritt einlegen, um ins Online-Banking zu kommen. Die Bank führt die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung ein, die bei vielen anderen Banken schon Standard ist. Du kannst entweder eine SMS-TAN nutzen oder einen QR-Code einscannen mit der App der Leaseplan Bank. +++

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Betriebskosten hoch? So prüfst Du, ob die Abrechnung wirklich stimmt

Wie teuer ist die Müllabfuhr für das Mietshaus? Was kosten Hauswart und Versicherungen? Alle gemeinsamen Kosten eines Mietshauses schlüsselt die Nebenkostenabrechnung auf. Jeder Mieter, jede Mieterin zahlt ihren Anteil. Einmal im Jahr gibt es die Abrechnung, aber kaum jemand schaut sich die genau an. Zu kompliziert. Zu schwer nachzuvollziehen. Doch es kann sich lohnen: Im […]

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Wie teuer ist die Müllabfuhr für das Mietshaus? Was kosten Hauswart und Versicherungen? Alle gemeinsamen Kosten eines Mietshauses schlüsselt die Nebenkostenabrechnung auf. Jeder Mieter, jede Mieterin zahlt ihren Anteil. Einmal im Jahr gibt es die Abrechnung, aber kaum jemand schaut sich die genau an. Zu kompliziert. Zu schwer nachzuvollziehen. Doch es kann sich lohnen: Im Schnitt, so berichtet der Rechtsdienstleister Mineko, wurden den Mietern, die er vertritt, rund 200 Euro zu viel berechnet.

Das musste auch eine Finanztip-Mitarbeiterin feststellen. Ihr Vermieter hatte in einem Jahr rund 4.000 Euro fürs ganze Haus zu viel berechnet, gut ein Zehntel hatte die Kollegin zu tragen. Statt 244 Euro nachzuzahlen, erhielt sie rund 150 Euro zurück. Denn sie hat ihre Abrechnung überprüft.

 

Ein Jahr Zeit für einen Widerspruch

Vermieter haben ein Jahr Zeit, die Betriebs- oder Nebenkosten abzurechnen. Dasselbe gilt für die Heizkosten. Die Abrechnung für 2019 sollte also bis Ende Dezember 2020 bei Dir eingetroffen sein. Ist sie das nicht, hat so eine Verspätung etwas Gutes: Du musst nichts mehr nachzahlen. Ein mögliches Guthaben steht Dir trotzdem zu. Auf die Abrechnung solltest Du in jedem Fall bestehen, denn Du kannst Kosten daraus von der Steuer absetzen: zum Beispiel Hausputz und Winterdienst. Zur Not kannst Du sie einklagen.

Kommt die Abrechnung fristgerecht, hast Du ein Jahr lang Zeit für einen Widerspruch (hier unser Musterschreiben). Erscheinen Dir Kosten nicht plausibel, dann widersprich am besten sofort und verlange Belegeinsicht – am besten per Einschreiben. Der Vorteil: Solange Du keine Unterlagen siehst, musst Du nichts nachzahlen.

 

Mietervereine und Dienstleister helfen

Wie erkennst Du, ob einzelne Posten zu hoch sein könnten? Vergleiche dazu die Kosten eines Jahres mit den Vorjahren. Bei unserer Kollegin etwa waren Hausreinigung und Hausmeister deutlich teurer geworden: Ein neuer Dienstleister hatte beide Aufgaben übernommen und sie gemeinsam in Rechnung gestellt. Die Hausverwaltung berechnete diese Kosten aber doppelt – jeweils für Reinigung und Hauswart.

Grundsätzlich sinnvoll ist es, einmal die Höhe aller Kostenpunkte beurteilen zu lassen. Mietervereine beraten dazu ihre Mitglieder. Sie erkennen auffällig teure Posten. Und auch solche, die gar nicht abgerechnet gehören – Verwaltungskosten etwa. Gegen Entgelt prüfen auch Dienstleister wie Mineko oder Anwälte Deine Abrechnung. Einen Anwalt findest Du über Yourxpert*. Und für Heizkosten gibt es den kostenlosen Heizcheck von CO2online.

 

Wenn die Gegenseite nicht reagiert

Weigert sich die Hausverwaltung, Dir die Belege zu zeigen, dann kannst Du sie einklagen. Das musste auch unsere Finanztip-Kollegin für 2018 tun. Ihre Hausverwaltung hatte erklärt, aufgrund der Corona-Pandemie sei die Belegeinsicht 2020 nicht möglich. Das ist aber keine ausreichende Begründung, urteilte die Richterin. Übrigens: Mietervereine bieten oft für solche Fälle Rechtsschutz an.

 

Zum Ratgeber https://www.finanztip.de/nebenkostenabrechnung/

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Vorsicht Phishing! So schützt Du Dich vor gefälschten Mails

Paypal teilt Dir mit, dass es sein „Web-Sicherheitssystem aktualisiert“ hat. Deine Bank erinnert Dich daran, dass in Deinem Online-Banking dringende Post auf Dich wartet. Klingt plausibel. Sind aber heimtückische Fallen.  Datendiebe verschicken sogenannte Phishing-Mails mit dem Ziel, Deine persönlichen Anmeldedaten abzugreifen. Sie geben vor, Deine Bank oder Dein Online-Shop zu sein. Layout und Mail-Text sehen […]

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Paypal teilt Dir mit, dass es sein „Web-Sicherheitssystem aktualisiert“ hat. Deine Bank erinnert Dich daran, dass in Deinem Online-Banking dringende Post auf Dich wartet. Klingt plausibel. Sind aber heimtückische Fallen. 

Datendiebe verschicken sogenannte Phishing-Mails mit dem Ziel, Deine persönlichen Anmeldedaten abzugreifen. Sie geben vor, Deine Bank oder Dein Online-Shop zu sein. Layout und Mail-Text sehen täuschend echt aus. Genau das wird vielen Leuten zum Verhängnis. 

Auf diese Weise können Kriminelle zum Beispiel mit Deinen Eingaben Dein Bankkonto räumen – bis tief in den Dispo. Mit unseren fünf Tipps schützt Du Dich davor.

 

 

1. Lass Dich nicht unter Druck setzen

Phishing-Angreifer fordern Dich auf, dringend etwas zu erledigen, warnen vor einer „Gefahr“: Du sollst sofort etwas tun, sonst wird Dein Konto gesperrt. Ein großer Button in der Mail führt Dich auf eine gefälschte – aber echt aussehende – Website. Dort musst Du Dich nur schnell einloggen. Wer rasch handelt, denkt nicht nach – und hat schon sein Passwort preisgegeben.

 

2. Kontrolliere Absender und Empfänger

Vertraue keinem Absender, von dem Du ansonsten keine Mails bekommst. Häufig wählen Datendiebe Banken oder Online-Banking-Plattformen als Pseudo-Absender: Die Adressen sind dem Original zwar ähnlich, meist ist jedoch ein Buchstabe oder Zeichen anders. Schau Dir deshalb immer die genaue Absender-Adresse sowie den Header an (siehe Beispielbild). 

In der Regel ist den Angreifern Dein Name nicht bekannt. Deshalb ist die Anrede oft unpersönlich. Deine richtige Bank spricht Dich stets mit Namen an. 

 

Bild: Finanztip

 

3. Achte auf sprachliche Mängel

Häufig kommen die Angriffe aus Ländern, in denen die Täter sicher vor den deutschen Strafverfolgern sind. Deshalb wird der Mail-Text mit einem Sprachprogramm ins Deutsche übersetzt. Phishing-Mails strotzen oft vor Rechtschreibfehlern und merkwürdigen Sonderzeichen. Liest sich der Text für Dich eigenartig, verschiebe die Mail besser direkt in den Spam-Ordner. Aber Achtung: Inzwischen gibt es auch ordentlich geschriebene Betrugsmails.

 

4. Überwache Deine Kontoauszüge

Vielleicht hast Du gar nicht mitbekommen, wie Hacker Deine Bankdaten abgefischt haben oder sogar Schadsoftware auf Deinem Computer hinterlassen. Überprüfe regelmäßig Deine Kontoauszüge nach auffälligen Abbuchungen. Fällt Dir etwas auf, melde das umgehend Deiner Bank. 

 

5. Klicke niemals direkt auf den Link

Am besten klickst Du gar nichts in Mails an, die Du nicht angefordert hast – selbst wenn Dir der Absender vertrauenswürdig erscheint. Rufe Dein Online-Banking immer direkt über die URL-Leiste im Browser oder über die App auf. Sei kritisch, wenn Du eine Anwendung herunterladen sollst. Und komme Zahlungsforderungen nicht ungeprüft nach. Sonst könntest Du grob fahrlässig handeln und für den Schaden haften. Deine Bank springt dann nicht mehr ein. 

Bist Du auf Betrüger hereingefallen, kontaktiere Deine Bank und ändere Dein Passwort umgehend. Aktualisiere Dein Virenschutzprogramm und lass es den gesamten Computer scannen. 

Wie Du darüber hinaus Dein Online-Banking vor Hackern schützt, erfährst Du in unserem Ratgeber.

 

 

Zum Ratgeber

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