5% Zinsen bei deutscher Bank: Wirklich ohne Haken?

Seit einigen Wochen werden viele Zins-Angebote für Tagesgeld und Festgeld wieder schlechter: Die Banken rechnen damit, dass die EZB die Leitzinsen Mitte 2024 senkt. Es gibt aber Ausnahmen – auch große: Die Oldenburgische Landesbank (OLB) wirbt aktuell mit fast schon unglaublichen 5% p. a. aufs Tagesgeld. Schon letztes Jahr haben wir vor ähnlich hohen Top-Zinsen […]

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Seit einigen Wochen werden viele Zins-Angebote für Tagesgeld und Festgeld wieder schlechter: Die Banken rechnen damit, dass die EZB die Leitzinsen Mitte 2024 senkt. Es gibt aber Ausnahmen – auch große: Die Oldenburgische Landesbank (OLB) wirbt aktuell mit fast schon unglaublichen 5% p. a. aufs Tagesgeld.

Schon letztes Jahr haben wir vor ähnlich hohen Top-Zinsen gewarnt. Da ging’s aber um Angebote aus Ländern, denen die großen Ratingagenturen Moody’s, S&P und Fitch keine Bestnoten in Sachen Bonität geben (z. B. Malta oder Bulgarien). Wir denken: Dort ist Dein Geld trotz gesetzlicher Einlagensicherung nach EU-Vorgaben nicht unbedingt ausreichend sicher, wenn der dortige Notfallfonds unter Druck geraten sollte.

Dein Tagesgeldkonto sollte kostenlos sein

Beim Neukundenangebot der OLB sieht das anders aus. Die Bank sitzt in einem vertrauten Land mit Rating-Bestnoten: Deutschland. Trotzdem gehört das Angebot nicht zu unseren Tagesgeld-Empfehlungen.

Das liegt an einer weiteren Regel der strengen Finanztip-Kriterien für Tagesgeldkonten: Das OLB-Tagesgeld ist nicht uneingeschränkt kostenlos. Damit Du die 5% bekommst, musst Du ein Girokonto eröffnen – mindestens in der M-Ausführung, die 6,50€ im Monat kostet. Deshalb ist das Angebot keine Finanztip-Empfehlung.

Die Haken bei anderen Top-Zinsen

Dasselbe gilt für zwei andere hohe Zinsangebote, aber aus anderen Gründen: Die Neobank Bunq aus den Niederlanden bietet bis 100.000€ neuerdings starke 4,5% p. a. für vier Monate. Du kommst aber nicht jederzeit an Dein Geld, sondern nur 2x im Monat. Für Deinen Notgroschen ist das keine Option, höchstens für Deinen Sicherheitsbaustein.

Und dann gibt’s schon länger 4% p. a. aufs Verrechnungskonto bei Trade Republic – ohne Zeitlimit. Der Neobroker legt Dein Geld aber bei einer von vier Partnerbanken an, worauf Du keinen Einfluss hast. So ist’s möglich, dass Dein Verrechnungskonto bei der Citibank in Irland liegt – und das bricht wieder unsere Regel zur Bonität. Denn dafür müssen mind. zwei der drei Ratingagenturen das Land mit AA bzw. AA2 oder besser bewerten. Mehr Infos dazu liest Du hier.

Nach drei Monaten nur noch 1% Zinsen

Aber zurück zu den vermeintlich ultimativen 5% bei der OLB und zwei weiteren kleinen Haken: Der Zinssatz gilt nur für Einlagen bis 50.000€ und nur für drei Monate. Auf alles darüber oder danach bietet die OLB nur noch ihren Standardzins von aktuell 1% p. a. Und: Jedes zusätzliche Girokonto kann Deinen Schufa-Score verschlechtern. Anders als Tagesgeld kannst Du es nämlich im Minus führen.

Insgesamt kann sich das Angebot für Dich trotzdem lohnen. Achte aber auf zwei Dinge:

  1. Denk dran, Tagesgeld samt Girokonto wieder rechtzeitig zu kündigen. Sonst zahlst Du weiter Gebühren, bekommst aber nur noch 1% Zinsen. Bessere Angebote findest Du in unserem Tagesgeldrechner, kostenlose Girokonten in unserem Girokonto-Ratgeber.
  2. Investier genug Geld, damit Dein Zinsvorteil gegenüber anderen Angeboten die Gebühren übersteigt.

Beispiel:

Legst Du 40.000€ auf das OLB-Tagesgeld, bekommst Du in den drei Monaten 500€ Zinsen. Minus 19,50€ Girokontogebühr (3 x 6,50€) bleiben Dir 480,50€. Bei unseren aktuellen Top-Empfehlungen Advanzia* und Stellantis Direktbank* bekommst Du für drei Monate 3,9% p. a. und sammelst damit 391€ Zinsen. In diesem Fall bringt Dir das OLB-Angebot rund 90€ mehr.

Hast Du aber nur 6.000€, sieht die Sache anders aus: Dann bleiben Dir bei der OLB nach Abzug der Gebühren 55,50€. Bei unseren Empfehlungen bekommst Du gebührenfrei 58,50€.

Deine Alternativen für weniger Wechselstress

Überleg Dir also, wann sich solche Angebote für Dich lohnen. Nicht nur finanziell, auch zeitlich: Willst Du für ein paar Euro mehr wirklich nach drei Monaten schon wieder wechseln? Auf jeden Fall gibt’s aktuell noch immer ordentliche Neukundenangebote mit längerer Laufzeit, zum Beispiel 3,75% p. a. für sechs Monate bei der Comdirect* und Credit Europe Bank.

Ganz ohne zeitliche Begrenzung gibt’s 3,3% p. a. bei der LeasePlan Bank und, jeweils über WeltSparen, 3,29% p. a. bei der Collector Bank*, Nordax Bank* und Resurs Bank* sowie 3,28% bei der Morrow Bank*. Mit deutscher Einlagensicherung und 3,1% p. a. hat Ford Money derzeit ein gutes Angebot. Die Banken können den Zins aber jederzeit anpassen.

Gar kein Stress mit Geldmarkt-ETFs

Noch bequemer sind deshalb Geldmarkt-ETFs, die aus Bundesanleihen bestehen oder einem Standardzins folgen, den Banken untereinander nutzen. Damit sparst Du Dir Wechselstress komplett und hast automatisch immer einen hohen Zins.

Nutz unsere Empfehlungen für Geldmarkt-ETFs aber nur für Deinen Sicherheitsbaustein, nicht für Deinen Notgroschen. Denn an Dein Geld kommst Du da nicht ganz so schnell wie mit einem Tagesgeldkonto, und je nach Broker zahlst Du unterschiedliche ETF-Verkaufsgebühren.

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Meistgeklickt in der Finanztip App: Festgeld, Schimmel, Bargeld

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Wir zeigen Dir Strompreise, auf die Du Dich verlassen kannst

Egal ob Strom oder Gas, inzwischen findest Du auf vielen Nachrichtenseiten tagesaktuelle Preischarts für die günstigsten Neukundentarife. Momentan sind das beim Strom knapp 26 ct/kWh. Nach unserem Finanztip Strompreis-Barometer liegt der aktuelle Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom aber bei 30,78 ct (Stand: 20.02.) in Tarifen mit zwölf Monaten Preisgarantie: Wie kann es also sein, […]

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Egal ob Strom oder Gas, inzwischen findest Du auf vielen Nachrichtenseiten tagesaktuelle Preischarts für die günstigsten Neukundentarife. Momentan sind das beim Strom knapp 26 ct/kWh. Nach unserem Finanztip Strompreis-Barometer liegt der aktuelle Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom aber bei 30,78 ct (Stand: 20.02.) in Tarifen mit zwölf Monaten Preisgarantie:


Wie kann es also sein, dass Du woanders viel niedrigere Durchschnittspreise siehst? Die meisten Medien erhalten den aktuellen Strompreis von Vergleichsportalen. Die berechnen den Strompreis aber ganz anders als Finanztip. Hier die Unterschiede:

1. Wechselboni sind im Strompreis einkalkuliert

Der Preisunterschied kommt hauptsächlich zustande, weil Vergleichsportale eventuelle Sofort-, Neukunden- bzw. Wechselboni der Anbieter mit in den Strompreis einrechnen. Und genau das machen wir nicht. Der Grund: Werden diese einmaligen Vergünstigungen (z. B. 200€) in den kWh-Preis eingerechnet, gaukelt das Durchschnittspreise vor, die Du in den meisten Regionen gar nicht finden kannst.

De facto ergibt es also wenig Sinn, den Bonus in den Strompreis pro Kilowattstunde einzurechnen. Denn Du bekommst ihn nur einmalig – in der Regel erst nach einem Belieferungsjahr. Wunder Dich also nicht, wenn Deine monatlichen Abschläge trotzdem höher sind als versprochen. 26 ct/kWh wirst Du zumindest in den meisten Regionen nicht in Deinem Vertrag bzw. Deiner Abrechnung finden.

2. Tarife mit Bonus werden nach einem Jahr teurer

Wer den Bonus in seinen Strompreis einrechnet, sollte wissen: Dieser günstige Preis gilt nur im ersten Vertragsjahr. Tarife mit hohen Wechselboni werden oft überraschend teuer, nachdem Du den Bonus bekommen hast. In der Regel erhältst Du ihn nach Ablauf des ersten Vertragsjahrs, manchmal aber auch später – bei manchen Anbietern, die es drauf anlegen, musst Du ihn vielleicht sogar extra einfordern. Wenn Du solche Boni aktiv kassieren möchtest, müsstest Du am besten jährlich den Stromanbieter wechseln.

Solange Du die Auszahlung der Prämie gut im Blick behältst, spricht dagegen auch kaum etwas. Aber: Viele von uns kümmern sich nicht so regelmäßig ums Wechseln. Und darauf setzen diese Anbieter. Das Ergebnis: Der verlockende Tarif mit Bonus ist nach einem Jahr teurer als ein Tarif, in dem Du von Anfang an einen tatsächlich günstigen kWh-Preis bezahlst. Unterm Strich war der reine Strompreis pro Kilowattstunde also schon immer teurer und wurde im ersten Jahr nur vom Bonus kaschiert.

Du hattest schonmal Probleme mit einem Neukundenbonus (z. B. bei der Auszahlung)? Dann schilder uns Deinen Fall gerne in unserer kurzen Umfrage. 

3. Jahresverbrauch höher angesetzt als nötig

Um den durchschnittlichen Strompreis pro Kilowattstunde zu ermitteln, wird ein bestimmter Jahresverbrauch herangezogen. Die Formel lautet:

  • Ohne Bonus: kWh-Preis = (Grundpreis * 100) / Jahresverbrauch + Arbeitspreis
  • Mit Bonus: kWh-Preis = ((Grundpreis – Bonus) * 100) / Jahresverbrauch + Arbeitspreis

Vergleichsportale nehmen hier gerne 4.000 kWh/Jahr als Grundlage. Obwohl der durchschnittliche Jahresverbrauch von deutschen Haushalten nur bei rund 3.100 kWh liegt. Und hier liegt wieder ein versteckter Haken: Teilt man den Grundpreis durch 4.000 kommt am Ende ein geringerer kWh-Durchschnittspreis raus als bei 3.000. Das heißt: Der im Tarifvergleich angegebene, verlockende kWh-Preis kann bei Dir nur herauskommen, wenn Du auch wirklich 4.000 kWh im Jahr verbrauchst. Liegst Du doch nur bei 2.500 kWh/Jahr, ist Dein tatsächlicher kWh-Preis am Ende deutlich höher.

Im Finanztip Strompreis-Barometer rechnen wir deshalb mit einem realistischeren Stromverbrauch von 3.000 kWh im Jahr. Lieber rechnen wir mit einem (zu) niedrigen Verbrauch, als Dir durch einen hohen Verbrauch einen im Schnitt günstigen Strompreis zu suggerieren.

4. Auch schwarze Schafe werden angezeigt

Strompreisvergleiche im Internet spucken Dir die aktuell günstigsten Tarife aus. Darunter sind auch solche, die wir nicht empfehlen würden. Finanztip führt eine Liste, mit der wir bestimmte Stromanbieter von unseren Empfehlungen ausschließen. Unser Rechner zeigt zum Beispiel keine Tarife von Anbietern, die Ärger mit der Verbraucherzentrale, Bundesnetzagentur oder Gerichten haben. Stromversorger, von denen wir wissen, dass sie sich nicht an Energie- und Verbrauchergesetze halten, landen auch auf unserer Ausschlussliste – und damit nicht in Deinem Tarifvergleich.

Tipp: Vergleich Stromtarife am besten mit unserem Stromrechner (enthält Werbelinks), der die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig abfragt und die Ergebnisse nach unseren strengen Finanztip-Kriterien filtert. So findest Du einen wirklich verlässlichen und realistischen Strompreis. Wie Du dann den Stromanbieter wechselst, liest Du in unserem Ratgeber zum Stromanbieterwechsel.

Übrigens: Auch für Gas kursieren verlockende Durchschnittspreise in den Medien. Welche Gaspreise tatsächlich realistisch sind, liest Du in unserem Ratgeber zum Gaspreis. Oder wirf einen Blick auf unser Gaspreis-Barometer.

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Wann sich eine Rürup-Rente für Dich lohnt – und welche

Wenn Du privat fürs Alter vorsorgen willst, bist Du vielleicht schonmal über den Begriff „Rürup-Rente“ gestolpert. Aber: Wann ist die für Dich sinnvoll? Und worauf solltest Du achten? Die wichtigsten Fragen im Überblick: Was ist die Rürup-Rente? Eine private Altersvorsorge, bei der Du eine Rente bekommst. Sie ist nach dem Ökonomen Bert Rürup benannt, wird […]

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Wenn Du privat fürs Alter vorsorgen willst, bist Du vielleicht schonmal über den Begriff „Rürup-Rente“ gestolpert. Aber: Wann ist die für Dich sinnvoll? Und worauf solltest Du achten? Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Was ist die Rürup-Rente?

Eine private Altersvorsorge, bei der Du eine Rente bekommst. Sie ist nach dem Ökonomen Bert Rürup benannt, wird auch Basisrente genannt und staatlich gefördert – Du kannst die Beiträge nämlich von der Steuer absetzen. Die Auszahlungen in der Rente musst Du dann aber versteuern.

Für wen ist die Rürup-Rente sinnvoll?

Wenn Du selbstständig bist, nicht freiwillig in der Deutschen Rentenversicherung bist und gut verdienst, ist die Rürup-Rente eine Option. Je mehr Geld Du in den Vertrag steckst und je mehr Du verdienst bzw. je höher Dein Steuersatz jetzt ist (und je niedriger er in der Rente ist), desto mehr kann sich Rürup lohnen. Dein Einkommen sollte dafür also dauerhaft relativ hoch sein. In unserem Rürup-Ratgeber findest Du eine Tabelle, wie sich die Steuerersparnis auswirkt.

Welchen Nachteil hat die Rürup-Rente?

Du kommst bis zur Rente nicht an das Geld im Vertrag. Denn sie ist für Selbstständige als Ersatz für die gesetzliche Rente konzipiert. Steck also nur Geld rein, das Du sicher nicht brauchst. Und: Ein Rürup-Vertrag ist unkündbar. Außerdem kannst Du Dir das Geld nicht auf einmal auszahlen lassen.

Wer sollte deswegen keine Rürup-Rente abschließen?

Angestellte. Wenn Du angestellt bist, hast Du eine Grundabsicherung durch die gesetzliche Rente. Heißt: Die Rürup-Rente ist keine gute Wahl, denn damit legst Du Dir nur eine zweite, unflexible Altersvorsorge zu. Sorg lieber flexibel mit einem ETF-Depot vor.

Welcher Rürup-Vertrag ist eine gute Wahl?

Wir empfehlen diese Basisrenten:

  • Europa* (Tarif E-BRI): Fondsgebundener Rürup-Vertrag mit gutem garantiertem Rentenfaktor. Du kannst ihn online abschließen. Es werden Abschlusskosten fällig.
  • Condor (Tarif Congenial C79-H): Fondsgebundener Rürup-Vertrag mit hohem garantiertem Rentenfaktor. Du kannst nicht zu anderen Anbietern wechseln. Abschlusskosten gibt es keine, aber es wird ein Honorar für den Berater fällig.
  • Sutor Bank (Raisin Pension ETF Rürup*): Rürup-Vertrag mit Fondssparplan, bei dem Du den MSCI World besparen kannst. Du kannst zu einem anderen Anbieter wechseln, Abschluss ist online kostenfrei über WeltSparen möglich.

Welchen Fehler solltest Du vermeiden?

Kombinier die Basisrente nicht mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Denn damit koppelst Du eine wichtige Risikoabsicherung (BU) an einen unkündbaren Vertrag für die Altersvorsorge. Schließ die BU separat ab, unser Ratgeber zur Berufsunfähigkeitsversicherung hilft Dir dabei.

Du willst noch mehr zur Rürup-Rente wissen? Alle Details findest Du in unserem Ratgeber zur Rürup-Rente.

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FinanzFact: Wann Du Deinen Krankenkassen-Bonus versteuern musst

Du hast von Deiner Krankenkasse über 150€ Bonuszahlungen im Jahr bekommen? Dann kommt vielleicht die Steuer ins Spiel. Denn wenn Du über dieser Grenze bist, geht das Finanzamt von einer „Beitragserstattung“ aus und zieht den Betrag, der über die 150€ hinausgeht, bei der Steuererklärung von Deinen absetzbaren Beiträgen ab. Das gilt aber nur für Boni […]

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Du hast von Deiner Krankenkasse über 150€ Bonuszahlungen im Jahr bekommen? Dann kommt vielleicht die Steuer ins Spiel. Denn wenn Du über dieser Grenze bist, geht das Finanzamt von einer „Beitragserstattung“ aus und zieht den Betrag, der über die 150€ hinausgeht, bei der Steuererklärung von Deinen absetzbaren Beiträgen ab.

Das gilt aber nur für Boni für normale gesetzliche Leistungen, die Du nicht selbst bezahlen musst (z. B. eine Zahnkontrolle). Bekommst Du aber einen Bonus für etwas, das Du erstmal selbst bezahlt hast (z. B. eine professionelle Zahnreinigung (PZR) oder Fitnessstudio-Mitgliedschaft), zählt er nicht als Beitragserstattung und ist steuerfrei.

Normalerweise melden die Krankenkassen sowieso nur steuerlich relevante Boni ans Finanzamt. Frag oder schau aber lieber bei Deiner Krankenkasse nach, welche Boni sie gemeldet hat, falls Du insgesamt über 150€ liegst. Falls nötig, fügst Du Deiner Steuererklärung dann Belege bei (z. B. Deine PZR-Rechnung).

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Auch noch wichtig diese Woche: Vorsicht vor diesen Betrugsmaschen

Gasvertrag: Fall nicht auf diese Masche rein Eine angebliche Vertreterin oder ein Vertreter der Grundversorgung klingelt bei Dir und will prüfen, ob man Deinen Gaspreis auch nach dem Ende der staatlichen Preisbremse deckeln kann? Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine neue Betrugsmasche, bei der Dir ein neuer Vertrag untergejubelt wird, dessen Konditionen unklar sind. Unsere […]

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Gasvertrag: Fall nicht auf diese Masche rein

Eine angebliche Vertreterin oder ein Vertreter der Grundversorgung klingelt bei Dir und will prüfen, ob man Deinen Gaspreis auch nach dem Ende der staatlichen Preisbremse deckeln kann? Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine neue Betrugsmasche, bei der Dir ein neuer Vertrag untergejubelt wird, dessen Konditionen unklar sind.

Unsere Tipps: Gib an der Haustür nie Daten preis (z. B. Deine Zählernummer), unterschreib nichts und lass Dir höchstens erstmal alles schriftlich geben, um es zu prüfen. Ruf zum Beispiel einfach beim Grundversorger an und frag nach, ob sie wirklich jemanden geschickt haben. Bei Dir ist es schon zu spät? Auch bei Haustürgeschäften hast Du ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Diese KfW-Förderungen kannst Du wieder beantragen

Seit dem 20.02. kannst Du das Förderprogramm zum klimafreundlichen Neubau (KfW 297) wieder beantragen. Dabei kannst Du einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 150.000€ bekommen, wenn Dein Neubau bestimmte Nachhaltigkeitsstandards erfüllt. Auch beim Programm zur Barrierereduzierung (455-B) kannst Du wieder einen Antrag auf Zuschüsse stellen.

Auf eine neue Runde im Programm Solarstrom für Elektroautos (442) musst Du aber nicht weiter warten – es wurde eingestellt. Wie Du trotzdem einen Zuschuss für Deine Solaranlage bekommen kannst, liest Du in unserem Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung.

TV, iPad oder PS5 gratis zum Stromvertrag: Vorsicht!

Einige Energieanbieter locken momentan mit Prämien wie iPads oder Fernsehern, damit Du einen Strom- oder auch Gasvertrag bei ihnen abschließt. Der Haken daran: Der Tarif – meist mit 24-monatiger Preisbindung ist insgesamt so teuer, dass Du die Prämie damit mehr als abbezahlst und immer noch vergleichsweise viel für den Strom zahlst: Der monatliche Grundpreis liegt z. B. bei 30 oder 45, normal sind zwischen 5 und 15.

Such stattdessen lieber mit unserem Stromrechner (enthält Werbelinks) nach einem neuen Tarif – der filtert unseriöse Angebote raus und zeigt Dir das günstigste Angebot.

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Tenhagen: „Finanzwissen ist der beste Verbraucherschutz“

Die Finanztip-Podcasts Geld ganz einfach Rund um Deine Finanzen fällt jede Menge Papierkram an. Saidi und Emil reden darüber, wie Du sie am besten ordnest und welche Optionen Du hast, um solche Dinge digital aufzuheben. Finanztip in den Medien Hermann-Josef Tenhagen im Podcast „Nachdenken“ zu Finanzwissen als Verbraucherschutz Hermann-Josef Tenhagen im NTV Geldanlage-Check zu Bauzinsen […]

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Die Finanztip-Podcasts

Geld ganz einfach

Rund um Deine Finanzen fällt jede Menge Papierkram an. Saidi und Emil reden darüber, wie Du sie am besten ordnest und welche Optionen Du hast, um solche Dinge digital aufzuheben.

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Kann Tausende Euro kosten: Vorsicht vor diesem ETF-Fehler

Mit Deinem Aktien-ETF willst Du vielleicht mal Deinen Ruhestand finanzieren. Oder die Auszahlphase steht sogar schon an? Dann solltest Du einen großen Fehler kennen und vermeiden: Dein Geld zur Rente von einem thesaurierenden (wiederanlegenden) ETF in einen ausschüttenden umschichten. Das kann Dich viele Tausend Euro kosten. Woher kommt diese Idee überhaupt? Oft steckt dahinter der Gedanke, […]

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Mit Deinem Aktien-ETF willst Du vielleicht mal Deinen Ruhestand finanzieren. Oder die Auszahlphase steht sogar schon an? Dann solltest Du einen großen Fehler kennen und vermeiden: Dein Geld zur Rente von einem thesaurierenden (wiederanlegenden) ETF in einen ausschüttenden umschichten. Das kann Dich viele Tausend Euro kosten.

Woher kommt diese Idee überhaupt?

Oft steckt dahinter der Gedanke, im Ruhestand neben der gesetzlichen Rente von den Ausschüttungen des ETFs zu leben. Und dafür braucht man eben einen Ausschütter. Und das funktioniert prinzipiell auch: Du verkaufst Deinen bisherigen thesaurierenden ETF-Bestand und steckst ihn dann in einen ausschüttenden.

Es geht aber auch anders und vor allem viel cleverer: Denn natürlich – ETF-Profis können den Satz überspringen – brauchst Du keinen Ausschütter, um bequem an Dein Geld zu kommen. Du kannst auch einfach regelmäßig einzelne Anteile aus Deinem Thesaurierer verkaufen und Dir das Umschichten sparen.

Warum ist Umschichten ein Fehler?

Sparen solltest Du es Dir aber vor allem, um – genau – zu sparen! Denn überleg mal, was dieses Umschichten bedeutet: Du verkaufst erstmal Deinen kompletten Thesaurierer – und musst den Erlös auf einen Schlag versteuern. Und zwar mit 18,4625%, wenn wir die Teilfreistellung (30% Deiner ETF-Gewinne bleiben von den 26,375% Abgeltungssteuer inkl. Soli verschont) schon berücksichtigen.

Diese abgezogene Steuer fehlt dann beim Reinvestieren in den Ausschütter, sodass zwei Dinge passieren: Ausschüttungen bekommst Du nur noch auf den Betrag, der übrigbleibt. Und viel schlimmer: Das abgezogene Steuergeld kann sich nicht mehr weitervermehren. Denn auch im Ruhestand bleibt ein Großteil Deines Geldes ja erstmal weiter investiert. Für einen fetten Batzen davon würdest Du also den Zinseszinseffekt verschenken – was auf lange Sicht Einiges ausmachen kann.

Beispiel:

Du hast über 40 Jahre einen Sparplan mit 200€ im Monat durchgehalten. Außerdem rechnen wir mit einer vorsichtigen Rendite von 6% p. a. Dann steht am Ende ein Depotwert von rund 383.500€. 96.000€ davon hast Du eingezahlt, der Rest sind Gewinne.

Jetzt machst Du den Fehler und verkaufst alles, weil Du in einen Ausschütter umschichten willst. Das kostet Dich sofort ca. 53.000€ Steuern. Übrig bleiben dann ca. 330.500€, die Du in den Ausschütter investierst. Gehen wir von einer Ausschüttungsrendite von 2% p. a. aus, würdest Du im ersten Jahr ca. 6.600€ an Ausschüttungen bekommen – die Du aber auch versteuern musst: Dir bleiben ca. 5.400€.

Wenn Du stattdessen beim Thesaurierer geblieben wärst? Und Dir durch Verkäufe netto genauso viel Geld auszahlen willst? Dann müsstest Du Anteile im Wert von ca. 6.600€ verkaufen – wenn Deine Bank für Dich ganz regulär die ältesten Anteile zuerst verkauft (“First in, first out”). Es sind also nicht dieselben 6.600€ wie oben beim Ausschütter, es ist nur zufällig dieselbe gerundete Zahl.

Gerechnet haben wir mit Orderkosten von 10€ pro Monatsauszahlung bzw. Order. Verkaufst Du nur einmal im Jahr oder bist bei einem günstigen Neobroker, können diese Kosten viel geringer ausfallen. Insgesamt zahlst Du an Steuern und Verkaufskosten also ca. 1.200€. Das ist nahezu identisch wie beim Ausschütter.

53.000€, die weiter für Dich arbeiten

Den entscheidenden Unterschied bringt erst der Steuerstundungseffekt: Denn anders als beim Umschichten in den Ausschütter hast Du beim Thesaurierer keine 53.000€ Steuern auf einen Schlag gezahlt. Du versteuerst erst nach und nach beim Verkaufen. So können sich die 53.000€ weiter vermehren: Gehen wir wieder von unseren 6% Rendite p. a. aus, bringt das im ersten Jahr knapp 3.200€ bzw. 2.600€ nach Steuern. Das ist rund das Doppelte Deiner Steuern + Verkaufskosten im ersten Jahr. In anderen Worten: Die Steuerstundung hat Deine gesamten Kosten locker bezahlt.

Das gilt auch für andere Sparraten und Laufzeiten, die wir mal durchgerechnet haben. Hier ein paar Beispiele:


Der Effekt fällt in absoluten Zahlen umso größer aus, je mehr Geld in Deinem Depot steckt. Mit einer Sparrate von 400€ ist Deine Rendite durch die Steuerstundung im ersten Jahr schon fast 3.000€ größer als Deine Steuern + Verkaufskosten.

Wichtig: All das beruht auf der Annahme, dass die aktuellen Steuergesetze weiter gelten. Die Vorabpauschale und Deine 1.000€ Sparerfreibetrag pro Jahr (den könntest Du sowieso sowohl für Ausschüttungen als auch Verkäufe nutzen) haben wir in unserem Vergleich außen vorgelassen, um es einfach zu halten.

Hol noch mehr raus: Mit der Finanztip 3×10-Strategie

Noch nicht berücksichtigt haben wir die Finanztip 3×10-Strategie, die wir Dir 2023 vorgestellt haben. Daran hast Du beim Stichwort Steuerstundung gerade vielleicht schon gedacht. Dabei geht’s darum, wie Du’s schaffst, beim ETF-Verkauf einen Großteil der Steuer erst möglichst spät zu bezahlen und so insgesamt mehr Geld rauszuholen – in unserem Rechenbeispiel von damals stolze 28.000€. Damit kannst Du den Effekt aus unserem Beispiel oben noch verstärken.

Du erinnerst Dich nicht oder hast das verpasst? Dann lies gerne alles dazu in unserem Ratgeber zum ETF-Verkauf nach.

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Was Du unbedingt über Smartphones wissen musst Jeder von uns hat eins, aber was solltest Du unbedingt beachten, wenn Du ein Handy kaufst? Wir verraten’s Dir: Jetzt lesen in der Finanztip App Das solltest Du tun, damit Du mehr Rente bekommst Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Deshalb steht die gesetzliche Ren­ten­ver­si­che­rung vor großen […]

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Was Du unbedingt über Smartphones wissen musst

Jeder von uns hat eins, aber was solltest Du unbedingt beachten, wenn Du ein Handy kaufst? Wir verraten’s Dir: Jetzt lesen in der Finanztip App

Das solltest Du tun, damit Du mehr Rente bekommst

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Deshalb steht die gesetzliche Ren­ten­ver­si­che­rung vor großen Herausforderungen. Das kannst Du tun, damit Deine Altersvorsorge trotzdem sicher ist: Jetzt lesen in der Finanztip App

Neue Grundsteuer: Viele Kommunen erhöhen schon

Die „neue“ Grundsteuer gilt erst ab Januar 2025. Trotzdem müssen viele Immobilienbesitzer schon jetzt mehr zahlen. Woran das liegt und was Du tun kannst: Jetzt lesen in der Finanztip App

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Wo eine Solarpflicht gilt – und wo sie kommt

Musst Du eine Solaranlage einbauen, wenn Du ein neues Haus baust oder das Dach sanierst? Das hängt vor allem von einem Faktor ab: In welchem Bundesland Du baust. In manchen ist das schon der Fall – in manchen kommt so eine Vorschrift noch. So sieht’s in Deiner Region aus: Hier gibt es eine Solarpflicht In […]

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Musst Du eine Solaranlage einbauen, wenn Du ein neues Haus baust oder das Dach sanierst? Das hängt vor allem von einem Faktor ab: In welchem Bundesland Du baust. In manchen ist das schon der Fall – in manchen kommt so eine Vorschrift noch. So sieht’s in Deiner Region aus:

Hier gibt es eine Solarpflicht

In Baden-Württemberg gibt es eine Solarpflicht für Wohngebäude bei allen grundlegenden Dachsanierungen. Du kannst alternativ auch eine Anlage für Solarthermie installieren. Mehr Infos findest Du in unserem Praxisleitfaden (PDF).

Auch Berlin hat eine Solarpflicht, und zwar für alle neuen Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzfläche. Wenn Du Dein Dach stärker umbaust, gilt die Pflicht ebenfalls.

Wenn Du neu baust, musst Du in Hamburg eine Photovoltaik-Anlage einbauen. Ab 2025 gilt das auch für Bestandsgebäude, wenn Du die äußerste Schicht des Daches erneuern lässt, z. B. die Ziegel. Solarthermie als Ersatz ist erlaubt.

In diesen Bundesländern kommt die Solarpflicht

Ab 1. Juli 2024 musst Du in Bremen eine PV-Anlage einbauen, wenn Du Dein Dach sanierst. Ab 1. Juli 2025 gilt die Pflicht für alle Neubauten (ab mind. 50 m² Dachfläche). Achtung: Solarthermieanlagen werden nur teilweise anerkannt.

In Niedersachsen musst Du ein neues Haus so bauen, dass eine PV-Anlage nachgerüstet werden kann. Ab 2025 gilt eine Solarpflicht bei allen Neubauten und wenn Du das Dach grundlegend sanierst. Dann musst Du mind. die Hälfte der Fläche mit Solarmodulen belegen. Es gibt aber Ausnahmen, z. B. wenn Du auf Solarthermie setzt.

Auch in Nordrhein-Westfalen gilt die Solarpflicht für neue Wohnhäuser ab 2025. Achtung: Hier gilt der Zeitpunkt, zu dem Du den Bauantrag stellst. Ab 2026 gilt eine Solarpflicht auch, wenn Du das Dach komplett sanierst. Generell gilt die Pflicht immer erst ab 50 m² Dachfläche.

In Schleswig-Holstein ist ab 2025 eine Solarpflicht für Dächer geplant. Die Details, z. B. ob sie auch für Wohnhäuser gelten soll, sind aber noch unklar.

Hier gibt es (noch) keine Solarpflicht

Neue Wohnhäuser in Rheinland-Pfalz müssen seit 2024 so gebaut werden, dass Du später eine PV-Anlage nachrüsten kannst. Heißt: Das Dach muss eine PV-Anlage tragen können und Du musst z. B. einen Kabelschacht einbauen lassen. Das gilt auch, wenn Du das Dach sanierst.

In Bayern gilt für alle neuen Wohngebäude und bei Erneuerungen der Dachhaut ab 2025 eine Soll-Vorschrift für Solaranlagen. Einbauen musst Du aber keine.

In Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in Thüringen gilt bisher keine Solarpflicht.

Alle Details findest Du in unserem Ratgeber zur Solarpflicht. Dort steht auch, in welchen Kommunen es eine Solarpflicht gibt.

Das Gute: PV-Anlagen sind 2024 wieder günstiger zu haben. Wie Du das beste Angebot findest? Mit einem Vergleichsportal. In unserem Praxistest hat uns in den letzten Monaten Selfmade-Energy* am meisten überzeugt. Willst Du weitere Angebote einholen, kannst Du unsere zwei weiteren Empfehlungen Photovoltaik-Angebotsvergleich* und Solaranlagen-Portal* nutzen.

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