Vodafone und Telekom schalten alte Handynetze ab: Sind Sie vorbereitet?

3G vor dem Aus: Jetzt prüfen und wechseln Vodafone und Telekom schalten bald schon ihre alten Netze ab. Zu oft bremst das in die Jahre gekommene UMTS (3G) das neuere LTE-Netz aus. Vodafone hat sich als erster festgelegt: am 30. Juni 2021 ist Schluss. Die Telekom bleibt noch vage, spricht von einer Abschaltung „irgendwann im

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3G vor dem Aus: Jetzt prüfen und wechseln

Vodafone und Telekom schalten bald schon ihre alten Netze ab. Zu oft bremst das in die Jahre gekommene UMTS (3G) das neuere LTE-Netz aus. Vodafone hat sich als erster festgelegt: am 30. Juni 2021 ist Schluss. Die Telekom bleibt noch vage, spricht von einer Abschaltung „irgendwann im Jahr 2021“. Nur Telefónica (O2) will das alte Netz noch bis Ende 2022 nutzen. Wenn Ihr Tarif und Ihr Handy darauf nicht vorbereitet sind, können Sie von diesem Tag an nur noch sehr, sehr langsam surfen – wenn überhaupt.

 

Der Vorteil: Preisrutsch im Telekom-Netz

Doch die Umstellung bietet auch Chancen: Weil LTE damit zum Standard wird, kann nun auch die Telekom Ihr sehr gutes LTE-Netz nicht länger den Discount-Anbietern vorenthalten. So kommt es gerade zu einem Preisrutsch im Telekom-Netz: Unsere Empfehlung Congstar Fair Flat + 3 GB* ist inzwischen ab 12,50 Euro im Monat zu haben. Vor einem halben Jahr kostete ein vergleichbarer Tarif noch das Doppelte. Wer sich lange bindet, fährt sogar noch günstiger, etwa mit unserem Schnäppchen der Woche von Klarmobil.

 

Prüfen Sie Ihr Handy – und Ihren Tarif

Zwei Dinge sollten Sie daher noch heute prüfen. Erstens: Ist Ihr Handy LTE-fähig? Zweitens: Können Sie mit Ihrem Handytarif im LTE-Netz surfen – und am besten auch telefonieren? Letzteres ist selbst bei allerneuesten Tarifen noch nicht selbstverständlich.

Smartphones, die seit 2015 herausgekommen sind, können fast alle mit LTE surfen. Doch auch 2016 kamen noch Mittelklasse-Handys auf den Markt, die keine LTE-Telefonie beherrschen. Sie schalten zum Telefonieren auf 3G oder 2G zurück (bald nur noch 2G). Das dauert etwas und senkt die Gesprächsqualität.

 

Welche Handys mit LTE auch telefonieren können

Apple-Nutzer können seit dem iPhone 6 mit LTE telefonieren. Samsung-Kunden seit dem Galaxy S5. Manchmal müssen Sie das sogenannte Voice over LTE (VoLTE) noch einschalten: beim iPhone unter Einstellungen – Mobiles Netz – Datenoptionen. Bei Android oft unter Einstellungen – Mobilfunknetze.

 

Alte Kunden werden schlechter behandelt

Vorsicht bei der Tarifauswahl: Nicht jeder Tarif mit LTE erlaubt Ihnen auch, per LTE zu telefonieren. Seit neuestem können Sie bei vielen Discounttarifen im Telekom-Netz über LTE telefonieren, zum Beispiel mit unserer Congstar-Empfehlung. Allerdings gilt das vorerst nur für Neukunden und Tarifwechsler – alte Verträge wurden noch nicht umgestellt.

Discounter im Vodafone-Netz mit Voice over LTE gibt es überhaupt noch keine. Und die günstigen Prepaid-Karten direkt von Telekom und Vodafone sollen erst im Laufe des Jahres LTE-Telefonie bekommen.

 

Telefónica ist freigiebiger mit der neuen Technik

Im Netz von Telefónica hingegen sind alle Tarife bereits seit längerem mit LTE und VoLTE ausgestattet – egal ob bei O2 selbst oder bei den Discountern. So zum Beispiel bei unserer Empfehlung LTE S von Premiumsim* für 6 Euro monatlich. Allerdings müssen Sie dann mit dem O2-Netz vorliebnehmen. In Städten ist das meistens kein Problem, auf dem Land schwächelt es manchmal. Prüfen Sie unbedingt vorher die Netzabdeckung.

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Homeoffice wegen Corona: So sparen Sie Steuern

In Corona-Zeiten arbeitet mehr als ein Drittel der Beschäftigten zu Hause. Viele haben auch keine andere Wahl, nachdem der Arbeitgeber sie dazu aufgefordert hat. Gehören Sie dazu? Dann sollten Sie jetzt schon einiges beachten für die Steuererklärung 2020 im nächsten Jahr. Denn nur wenn Sie die strengen steuerrechtlichen Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer erfüllen, könnn

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In Corona-Zeiten arbeitet mehr als ein Drittel der Beschäftigten zu Hause. Viele haben auch keine andere Wahl, nachdem der Arbeitgeber sie dazu aufgefordert hat. Gehören Sie dazu? Dann sollten Sie jetzt schon einiges beachten für die Steuererklärung 2020 im nächsten Jahr.

Denn nur wenn Sie die strengen steuerrechtlichen Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer erfüllen, könnn Sie dafür sogenannte Werbungskosten absetzen und so Steuern sparen. Vor allem gilt: Es darf Ihnen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber schriftlich bescheinigen, für welchen Zeitraum er die Arbeit im Homeoffice angeordnet hat. Arbeiten Sie hingegen freiwillig zu Hause, gehen Sie wahrscheinlich leer aus.

Außerdem muss es sich um einen separaten, büromäßig ausgestatteten Raum handeln, den Sie mindestens zu 90 Prozent beruflich nutzen. Fotografieren Sie am besten zu verschiedenen Zeitpunkten Ihr Arbeitszimmer. Außerdem sollten Sie Ihre dort verbrachten Arbeitstage notieren. Im Gegenzug brechen Ihnen bei der Entfernungspauschale die Werbungskosten weg. Denn Sie können nur die Tage abrechnen, an denen Sie tatsächlich von der Wohnung zum Arbeitsplatz in der Firma gependelt sind.

Unabhängig davon, ob das Finanzamt im nächsten Jahr ein Arbeitszimmer anerkennen wird, sollten Sie alle Belege für berufliche Ausgaben sammeln. Was Ihr Chef nicht erstattet, können Sie als Arbeitsmittel absetzen. Zum Beispiel Druckerpapier, Laserdruckerkartusche oder auch den für berufliche Zwecke gekauften Computer.

 

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

ETFs, Gold & Anleihen – was die Krise für Ihre Finanzen bedeutet
Reisewarnungwann Sie kostenlos stornieren können
Maskenpflichtso geht‘s
Arbeitsschutzwas im Job jetzt wichtig ist
Selbstständigewie Sie die Krise überbrücken
Miete und Kredite – wie Sie Zahlungen aufschieben können

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Doppelt Provision kassiert: Für welche Riester-Verträge das unzulässig war

Im November 2019 haben wir Sie dazu aufgerufen, Ihre Riester-Rentenversicherungen zu überprüfen. Grund dafür war ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF), in dem doppelte Provisionen bei Riester-Verträgen als unzulässig eingestuft wurden. Mit Hilfe eines Musterformulars der Verbraucherzentrale Hamburg haben viele von Ihnen versucht, vom Versicherer Auskunft über zu viel bezahlte Provisionen zu erhalten. Manche von Ihnen

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Im November 2019 haben wir Sie dazu aufgerufen, Ihre Riester-Rentenversicherungen zu überprüfen. Grund dafür war ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF), in dem doppelte Provisionen bei Riester-Verträgen als unzulässig eingestuft wurden.

Mit Hilfe eines Musterformulars der Verbraucherzentrale Hamburg haben viele von Ihnen versucht, vom Versicherer Auskunft über zu viel bezahlte Provisionen zu erhalten. Manche von Ihnen bekamen Geld zurück, fragten sich aber, ob der Betrag richtig war. Es kann sich um Summen bis in den vierstelligen Bereich handeln. Andere erhielten vom Versicherer Absagen – oder gar keine Antwort.

Bis zuletzt fehlten klärende Worte, welche Verträge betroffen sind, welche Ansprüche Sie wirklich gegenüber Ihrem Versicherer haben – und wie Sie diese im Zweifel durchsetzen. Der letzte Stand: Das BMF hat uns klar mitgeteilt, dass alle Riester-Rentenversicherungen betroffen sind, egal wann sie abgeschlossen wurden.

Allerdings können Sie doppelt berechnete Provision nur dann beanstanden, wenn die Beitragssumme stets gleichgeblieben ist – Sie also Zulagen unmittelbar durch Eigenbeiträge ersetzt haben oder umgekehrt. Hatten Sie dagegen Ihre Beiträge herabgesetzt oder ausgesetzt und erst später wieder erhöht, kann eine doppelte Provision zwar unverschämt, aber dennoch zulässig sein. Das kommt dann auf die genauen Vertragsbedingungen an.

Und so gehen Sie vor:

1. Sie haben Zulagen durch Eigenbeiträge unmittelbar ersetzt oder umgekehrt: Fordern Sie Ihren Versicherer nochmals schriftlich auf, die zu viel berechnete Provision auszuweisen und zu erstatten.

2. Haben Sie Beiträge vorübergehend herabgesetzt oder ausgesetzt und dann wieder aufgegriffen: Schauen Sie in die Vertragsbedingungen, ob dort im Zusammenhang mit Beitragsänderungen und Beitragsfreistellung das Recht auf erneute Provision festgehalten ist. Dies kann der Fall sein, wenn Versicherer eine Beitragssenkung als teilweise Beitragsfreistellung auslegen. Dann müssten Sie aber einen Nachtrag zum Versicherungsschein erhalten haben.

Entdecken Sie keine Klausel, fordern Sie den Versicherer auf, etwaige doppelte Provisionen aufzuzeigen und zu erstatten. Und selbst wenn Sie die Klausel finden, sollten Sie es trotzdem probieren.

3. Haken Sie insbesondere nach, wenn Ihr Versicherer schreibt, Ihr Vertrag sei zu alt und daher nicht betroffen.

4. Fordern Sie die Rückzahlung unbegrenzt, denn Ihre Ansprüche müssen nicht verjährt sein.

5. Wenn der Versicherer nicht reagiert oder die Rückzahlung nicht transparent aufschlüsselt: Wenden Sie sich an den Versicherungsombudsmann. Dieser muss auch berücksichtigen, dass die Aufsicht Bafin in ihrem Journal vom Oktober 2019 zu einem Handeln „im Sinne der Verbraucher“ aufgerufen hat.

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Mehr Wohngeld und vielleicht weniger Ökostrom-Umlage

Ab 2021 können mehr Haushalte Wohngeld beziehen. Und wenn Sie bereits Wohngeld erhalten, erhöht es sich wahrscheinlich. Denn erstmals werden ab Januar Heizkosten pauschal berücksichtigt: Für ein Paar sind es beispielsweise 18,60 Euro; für eine fünfköpfige Familie 29,40 Euro. Je nach Einkommen und Miete dürften Sie in der Regel 10 bis 20 Euro mehr Wohngeld

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Ab 2021 können mehr Haushalte Wohngeld beziehen. Und wenn Sie bereits Wohngeld erhalten, erhöht es sich wahrscheinlich. Denn erstmals werden ab Januar Heizkosten pauschal berücksichtigt: Für ein Paar sind es beispielsweise 18,60 Euro; für eine fünfköpfige Familie 29,40 Euro. Je nach Einkommen und Miete dürften Sie in der Regel 10 bis 20 Euro mehr Wohngeld pro Monat bekommen. Falls Sie bisher knapp unter der Bemessungsgrenze lagen, können Sie den Zuschuss ab Januar erstmals bekommen.

Mit diesem Schritt will die Politik die Belastung verringern, die der CO2-Preis auf Heizöl, Erdgas und Fernwärme mit sich bringt. 2021 soll zunächst ein Preis von 25 Euro pro ausgestoßene Tonne Kohlendioxid gelten – so hat es die Bundesregierung diese Woche beschlossen. Ob sich die pauschalen Heizkostenbeträge beim Wohngeld jedes Jahr im Gleichschritt mit der neuen Steuer erhöhen, ist noch offen. Der Bundesrat hat dies zumindest angeregt.

Geben die Energielieferanten die CO2-Kosten an Sie weiter, sollten Sie das mit 10 bis 20 Euro mehr Wohngeld jeden Monat voll ausgleichen können. Entlastung könnte es zusätzlich noch von anderer Seite geben, und zwar für alle Verbraucher: beim Strom. Mit Einnahmen aus der CO2-Steuer fördert der Staat ab 2021 die erneuerbaren Energien. Auch dies hat die Bundesregierung diese Woche festgezurrt. Das könnte Spielraum schaffen, um die Ökostrom-Umlage nächstes Jahr stabil zu halten – und in den folgenden Jahren zu senken. Mitte Oktober wird die künftige Höhe bekanntgegeben.

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Leser Fragen, Finanztip antwortet: Was ist ein „thesaurierender Fonds“?

Wer langfristig Vermögen aufbauen, sich aber ansonsten nicht weiter um die Geldanlage kümmern will, dem empfehlen wir „thesaurierende Fonds“. Die Gewinnausschüttungen (Dividenden) der Aktienunternehmen werden dann sofort wieder im Fondsvermögen angelegt. „Aber was bedeutet das genau?“, fragte uns Leser Ulrich. Ist ein Fonds, der Dividenden wieder anlegt, dann mehr „wert“, als einer, der das nicht

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Wer langfristig Vermögen aufbauen, sich aber ansonsten nicht weiter um die Geldanlage kümmern will, dem empfehlen wir „thesaurierende Fonds“. Die Gewinnausschüttungen (Dividenden) der Aktienunternehmen werden dann sofort wieder im Fondsvermögen angelegt.

„Aber was bedeutet das genau?“, fragte uns Leser Ulrich. Ist ein Fonds, der Dividenden wieder anlegt, dann mehr „wert“, als einer, der das nicht tut? Und wie kann das überhaupt sein, schließlich sollte es doch nur einen „richtigen“ Aktienkurs geben – und zwar den, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt.

Es stimmt. Der Aktienkurs bildet sich aus Angebot und Nachfrage. Schüttet zum Beispiel die Beiersdorf AG nach der Hauptversammlung (oben im Bild) ihre jährliche Dividende aus, ist die Aktie aber rechnerisch weniger wert. Bei 70 Cent Dividende fällt der Aktienwert unmittelbar nach der Ausschüttung zum Beispiel von 90 Euro auf 89,30 Euro. Für den Aktionär ändert sich wirtschaftlich also nichts.

In den Kursdaten wird vermerkt, dass es sich von nun an um einen Nach-Dividenden-Kurs handelt („ex Dividende”, „xD” oder „exDiv”). Dann bildet sich direkt wieder ein Preis aus Angebot und Nachfrage. Dabei berücksichtigen die Händler, dass 70 Cent pro Aktie im Unternehmensvermögen fehlen.

Das Gute an einem thesaurierenden Fonds ist: Er kann die 70 Cent Ausschüttung pro Aktie direkt nutzen, um damit neue Aktien zum Nach-Dividenden-Kurs von 89,30 Euro zu kaufen. Der Wert des Fondsanteils steigt also wieder auf 90 Euro. Das ist praktisch, weil dann alles Geld investiert bleibt. Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds, bei denen die Dividende auf dem Girokonto landet.

Steuerlich können ausschüttende Fonds attraktiver sein

Die Profis unter Ihnen nutzen zur langfristigen Anlage manchmal doch ausschüttende Fonds. Sie kümmern sich dann selbst um die Wiederanlage der Dividenden – sammeln also das Geld auf dem Girokonto und kaufen immer mal wieder Fondsanteile des ausschüttenden Fonds nach.

Der Vorteil ist, dass Sie Dividenden erst einmal steuerfrei bekommen, sofern Sie unter 801 Euro jährlichen Kapitaleinkünften bleiben. Sie sparen also auf die lange Sicht Steuern – haben dafür aber immer wieder Kaufkosten und Aufwand. Unser Kollege Saidi erklärt im Video genau, worauf Sie achten müssen.

Und noch ein Tipp: Wenn Sie zum Beispiel den Weltaktienindex im Internet aufrufen, etwa bei den gängigen Seiten finanzen.net oder onvista.de, achten Sie darauf, welche Indexvariante angezeigt wird: der Kursindex, der keine Dividendenzahlungen berücksichtigt. Oder der Performanceindex, der die Dividenden einpreist und insofern „mehr“ Wert ist. Zum Unterschied zwischen Kurs- und Performanceindex schauen Sie auch mal in den Ratgeber zum MSCI World rein.

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Auch wichtig: Länger Lohnersatz, Klagen gegen Lufthansa und Ryanair, Easyjet gehackt

+++ Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen müssen und nicht arbeiten können, sollen länger Lohnersatz bekommen. Bis zu 20 Wochen stehen Paaren und Alleinerziehenden zu, hat die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen. Bislang war der Zeitraum auf sechs Wochen begrenzt – diese Frist läuft für die ersten Eltern gerade aus. Stimmt der Bundestag der Änderung zu,

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+++ Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen müssen und nicht arbeiten können, sollen länger Lohnersatz bekommen. Bis zu 20 Wochen stehen Paaren und Alleinerziehenden zu, hat die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen. Bislang war der Zeitraum auf sechs Wochen begrenzt – diese Frist läuft für die ersten Eltern gerade aus. Stimmt der Bundestag der Änderung zu, tritt sie rückwirkend zum 30. März in Kraft. +++

 

+++ Streicht die Airline Ihren Flug, bekommen Sie innerhalb von sieben Tagen Ihr Geld zurück. So ist jedenfalls die gesetzliche Regelung. Offenbar halten sich in der Coronakrise nicht alle daran: Laut dem Fluggasthelfer Flightright versuchen Lufthansa und Ryanair, ihren Kunden Gutscheine anzudrehen. Man habe deshalb die ersten Klagen eingereicht, erklärt Flightright, und werde „tausende weitere Klagen“ anstrengen, wenn sich das nicht ändere. Auf Finanztip-Nachfrage teilte Ryanair mit, dass „die Bearbeitung von Bargeld-Rückerstattungen aktuell länger dauert“. Auch die Lufthansa räumte ein, die „sonst üblichen Fristen“ nicht einhalten zu können. Was Ihre Rechte sind, können Sie in unserem Ratgeber nachlesen. +++

 

+++ Die Server der britischen Fluggesellschaft Easyjet wurden gehackt. Den Angreifern gelang es, auf Mailadressen und Reisedetails von etwa neun Millionen Kunden zuzugreifen. Bei rund 2.200 Kunden konnten zusätzlich die Kreditkartendaten eingesehen werden. Easyjet erklärte, die Sicherheitslücke geschlossen zu haben. Bislang habe man keine Hinweise auf Missbrauch. Bis zum 26. Mai will die Airline betroffene Kunden informieren. Als Easyjet-Kunde sollten sie beim Hasso-Plattner-Institut überprüfen, ob bekannt ist, dass Ihre Mail von Hackern erbeutet wurde. Und bei der Verbraucherzentrale NRW gibt es Tipps, wie Sie sogenanntes Phishing erkennen. +++

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Klarmobil: LTE-Allnet-Flat im Telekom-Netz für 10 Euro

Von Klarmobil gibt es derzeit einen der günstigsten Handytarife im Telekom-Netz: die Allnet-Flat 3 + 2 GB LTE. Für knapp 10 Euro im Monat gibt es eine Flatrate in alle Netze und 5 GB Datenvolumen. Einmalig werden 20 Euro fällig. Sowohl telefonieren als auch surfen ist im LTE-Netz möglich. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu akzeptable

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Von Klarmobil gibt es derzeit einen der günstigsten Handytarife im Telekom-Netz: die Allnet-Flat 3 + 2 GB LTE. Für knapp 10 Euro im Monat gibt es eine Flatrate in alle Netze und 5 GB Datenvolumen. Einmalig werden 20 Euro fällig. Sowohl telefonieren als auch surfen ist im LTE-Netz möglich. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu akzeptable 25 Mbit/s – gegen einen Aufpreis von 3 Euro monatlich sind flotte 50 Mbit/s drin.

Achtung: Nach 24 Monaten verlängert sich der Vertrag um ein Jahr zum doppelten Preis. Kündigen Sie also spätestens drei Monate vor Ablauf der zweijährigen Vertragsbindung.

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Apple-Woche bei Rebuy: „bis zu 55 Prozent“

Mit der Veröffentlichung der neuen günstigen iPhone-Variante SE (2020) sind die Preise für gebrauchte Apple-Handys unter Druck geraten. Der Gebrauchthändler Rebuy hat gerade die „Apple-Woche“ ausgerufen und verspricht „bis zu 55 Prozent“ – allerdings gegenüber dem Neupreis. Wir haben in einer Stichprobe einige gute Preise entdeckt, vor allem solche mit dem Extra-Hinweis „Sale“. Der tatsächliche

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Mit der Veröffentlichung der neuen günstigen iPhone-Variante SE (2020) sind die Preise für gebrauchte Apple-Handys unter Druck geraten. Der Gebrauchthändler Rebuy hat gerade die „Apple-Woche“ ausgerufen und verspricht „bis zu 55 Prozent“ – allerdings gegenüber dem Neupreis. Wir haben in einer Stichprobe einige gute Preise entdeckt, vor allem solche mit dem Extra-Hinweis „Sale“. Der tatsächliche Rabatt lag aber deutlich unter den 55 Prozent. Vergleichen Sie die Angebote auch mit anderen Händlern, zum Beispiel unserer Empfehlung Asgoodasnew oder auf Portalen wie Idealo.

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Drei Mal das „Manager-Magazin“ für 6 Euro

Das „Manager-Magazin“ gehört zur Spiegel-Gruppe und bringt einmal im Monat Unternehmensberichte und Wirtschaftsanalysen mit vielen exklusiven Informationen. Derzeit können Sie drei Ausgaben zum Preis von 6 Euro beim Händler Zeitschriftendeals als Lesep…

Das „Manager-Magazin“ gehört zur Spiegel-Gruppe und bringt einmal im Monat Unternehmensberichte und Wirtschaftsanalysen mit vielen exklusiven Informationen. Derzeit können Sie drei Ausgaben zum Preis von 6 Euro beim Händler Zeitschriftendeals als Leseprobe erhalten. Die Auslieferung endet automatisch. Eine Kündigung ist nicht nötig.

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Warum der Dax nicht als ETF-Empfehlung taugt

Dieses Jahr war bislang ein schlechtes Börsenjahr. Wer ETFs auf deutsche, europäische oder weltweite Aktien im Depot hat, musste mit Kurseinbrüchen um zwischenzeitlich bis zu 40 Prozent klarkommen. Immerhin haben sich die Märkte etwas von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Und die ist vor allem für viele deutsche Anleger schmerzhaft:

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Dieses Jahr war bislang ein schlechtes Börsenjahr. Wer ETFs auf deutsche, europäische oder weltweite Aktien im Depot hat, musste mit Kurseinbrüchen um zwischenzeitlich bis zu 40 Prozent klarkommen. Immerhin haben sich die Märkte etwas von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Und die ist vor allem für viele deutsche Anleger schmerzhaft: Am meisten gelitten haben diejenigen, die ETFs auf den deutschen Aktienindex Dax im Depot hatten.


Die heikle Liebe der Deutschen zum Dax

SAP, Siemens, Bayer: Diese Firmen haben großes Gewicht im Dax. Es sind Firmen, die man kennt. Drei aus insgesamt 30, die die deutsche Wirtschaft repräsentieren. Jeden Tag vor der Tagesschau präsentieren uns Anja Kohl und ihre Kollegen vor allem Geschichten rund um den Dax (siehe Bild oben). Und so ist und bleibt er einer der beliebtesten Indizes der Deutschen.

30 Werte sind jedoch wenig. Zumal sie sich auf eine Handvoll Branchen verdichten lassen, vor allen Chemie, Pharma, Auto und Finanzen. Zwar exportieren die Dax-Konzerne inzwischen in alle Welt, trotzdem haben sie einen starken Deutschlandbezug. Die Folge: Der Dax schwankt mehr und braucht länger, um sich von Krisen zu erholen als europaweit und vor allem als weltweit aufgestellte Indizes.


Weltweite ETFs schneiden besser ab

Wir haben uns die Entwicklung von ETFs auf die Börsenindizes Dax, Euro Stoxx 50, Stoxx Europe 600 und den MSCI World seit Jahresbeginn angeschaut (Stand: 11. Mai). Während Dax und europäische Indizes noch immer um die 20 Prozent im Minus lagen, waren es beim MSCI World nur noch 9,7 Prozent Jahresverlust.

Das entspricht auch unseren Erwartungen. Der MSCI World listet die 1.600 größten Firmen der Welt (aus 23 Ländern) – inklusive der größten Dax-Unternehmen. Auch wenn die Corona-Pandemie die ganze Welt erfasst hat, kam der MSCI World bislang besser durch. Geholfen hat vor allem, dass er viele Software- und Technologie-Unternehmen enthält, die von der Coronakrise oft sogar profitieren.

Trotz der Krise lagen MSCI-World-Anleger über fünf Jahre betrachtet immer noch deutlich im Plus: mit einer jährlichen Rendite von 5,5 Prozent. Der Dax-ETF dagegen machte wegen der Coronakrise in diesem Zeitraum im Schnitt fast 1,9 Prozent Verluste im Jahr. Auch mit ETFs auf die europäischen Indizes machten Anleger auf fünf Jahre Verluste, aber weniger als mit dem Dax (siehe Grafik).

 

Der MSCI World überstand bislang die Corona-Krise am besten.


Breite Streuung zahlt sich aus

Nicht nur in der Krise, sondern auch in normalen Börsenzeiten zahlt es sich aus, das Risiko von Aktien zu verteilen. In den fünf Jahren von Anfang 2015 bis Ende 2019 hat sich der ETF auf den MSCI World (der Marke Xtrackers) pro Jahr fast doppelt so gut entwickelt wie ein Dax-ETF – und schwankte auch deutlich weniger im Kurs.

Auch derStoxx Europe 600“-Index, mit 600 Aktien aus dem Euroraum, aber auch aus Großbritannien, der Schweiz und Schweden, schnitt jährlich etwas besser ab und schwankte etwas weniger als der beliebte „Euro Stoxx 50“-Index, der sich auf nur 50 Firmen der Eurozone konzentriert.

Wir bleiben also dabei: Investieren Sie weltweit und breit gestreut. In unseren Ratgebern haben wir für Sie die Renditen der vergangenen Jahre übersichtlich zusammengestellt für weltweite, europäische und nachhaltige ETFs.

Und setzen Sie nicht allein auf den Dax – auch wenn er Ihnen vertrauter ist.

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